Es hat sich doch gezeigt, dass unserer Regierung keine Menschenkenntnisse hat. Da redet man in Berlin doch immer vom Dialog. Sagt aber dem Volk nicht, dass soein Dialog mit den Gewaltherrschern, aller politischen Richtungen, geführt werden soll. Man ist als bereit über das Leben von sehr vielen Menschen zu Verhnadeln. Den Beweis, dass Merkel und Steinmeier sich sehr irren, haben doch jetzt die Gewaltherrscher Burmas gebracht, neben vielen anderen wie HAMAS, Hesbollah sowie Al Kaida. Waren doch duie bösen Amerikaner die ersten, die rein durften. Und der Chavez ohrfeigt sie auch. Das Nichtbegreifen ist ein Merkmahl der 68er, die heute unser Land beherrschen.
Der Artikel klingt, als ob in China eine radikale Wende stattfände. Festgemacht wird dies daran, dass Burma es ausländischen Helfern möglichst schwer macht,während China "in ungewohnter Offenheit" Hilfe akzeptiert. Daraus schliesst Hr. Frankenberger, dass es Rangun ausschliesslich um Machterhalt gehe, während Peking dagegen "gelernt" habe.... Erdnüsse mit Potwalen verglichen! Das kleine Burma, das sich schon seit geraumer Zeit an den Rand des Abgrundes gewirtschaftet hat, muss sich sehr viel mehr vor jedem äusseren Impuls fürchten: Das Regime ist verhasst und im Gegensatz zu China gibt es kein noch so bescheidenes "Wirtschaftswunder", das wenigstens einer Minderheit bescheidenen Wohlstand vermittelte. Burmas Armee ist ausschliesslich ein unterdrückerisches Herrschaftsinstrument. Ein Austausch mit UNO und NGOs würde den Opfern dies alles nur bestätigen. China dagegen schwillt in Nationalstolz und Patriotismus, der Grossteil der Bevölkerung ist auf Linie und das Erdbebeben betrifft - so schlimm es ist - überwiegend eine einzelne Region. Seine Armee kann durchaus als Katastrophenhelfer eingesetzt werden. Peking braucht sich vor Helfern nicht zu fürchten, sondern profitiert ausschliesslich. Auch zum Wohle seiner Herrschaft!
Herr Frankenberger hat natürlich Recht, eigentlich "Bereich Asien", wobei man nicht vergessen sollte, dass Russland kurioserweise ebenfalls die Generäle in Naypyidaw schützt und dazu nicht China, sondern das schon fast "westliche" Thailand der wichtigste Handelspartner der Junta ist. Aber teilt man jetzt die Welt wieder in Einflusssphären auf, die sogar humanitäre Hilfe betrifft? Oder kann man mit Leidensignoranz anderer eigene Hilfeleistung unterlassen? Hilfeleistungen werden durch Einreisebeschränkungen verhindert, die ein illegitimes Regime von wenigen Einzelpersonen erlassen hat. Was sind wir denn für Spießer, wenn wir das akzeptieren und, so wie er Herr Frankenberger das korrekt beurteilt, dafür Tausende mit ihrem Leben bezahlen? Legalismus in diesem Zusammenhang wäre beschämend, HILFE JETZT!
