Budapest 1956? Grosnyj? Gori 2008? Ein sowjetischer Panzer im Prager Stadtteil Vinohrady (Weinberge) am 21. August 1968 - bei russischen Einmärschen gleichen sich die Bilder

40 Jahre Prager Frühling

Von Breschnew zu Putin

Spezial Der „Prager Frühling“ ist Geschichte, Moskaus Herrschaftsanspruch nicht: Die russische „souveräne Demokratie“ ist heute ebenso wenig in der Lage, die Souveränität der Nachbarstaaten zu akzeptieren wie vor ihr die Sowjetunion und das Zarenreich. Von Karl-Peter Schwarz

Lesermeinungen zum Beitrag

22. August 2008 12:13

Äpfel mit Birnen vergleichen

Josef Bujtor (Mramorak)

Wenn man nichts gegen die Demokratie aufzuwiegen hat, vergleicht man immer das Vorgehen der gewaltherrscher mit dem Vorgehen Amerikas und seiner wirklichen, demokratischen Verbündeten. Das ist Äpfle mit Birnen vergleichen (Steinmeiers Augenhöhe-Dialog). Solchen Leuten macht es gar nichts aus wieviel Millionen Menaschen die die in Ihren Gefängnissen haben!

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21. August 2008 17:35

Wir haben im Westen eine groteske Wahrnehmung von uns selbst

gisbert heimes (gisbert4)

Die Agitation, mit der wir den zweifellos gegebenen Menschenrechtsverletzungen in China und Rußland begegnen, verbessert erstens die Lage der Opfer nicht und bringt zweitens die Bevölkerungen dieser Länder 'auf Linie'. Offenbar braucht der Westen ein Feindbild, um gerade dann in besonderem Maße von den eigenen Unzulänglichkeiten und Menschenrechtsverletzungen abzulenken, wenn eine Wirtschaftskrise die eigenen Bevölkerungen bedroht. Die Koinzidenz von China- und Rußland-Bashing mit der Finanzkrise ist jedenfalls augenfällig. Nun wird es nicht so sein, daß das einseitige Szenario vom russischen Bär und chinesischen Drachen von seinen Verbreitern tatsächlich geglaubt wird. So dumm sind sie nun auch wieder nicht. Das Motiv liegt wie immer in der diffusen Verlustangst, die den Eliten des westlichen Systems eigen ist. Diese Angst versteckt sich hinter einer superioren Attitüde, die mit belehrendem Charakter daherkommt und latent in Aggression umschlagen kann. Alles in allem ist es der Impetus von Gier und Rastlosigkeit, der uns nicht zur Ruhe und zum friedlichen Ausgleich mit anderen kommen läßt.

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21. August 2008 16:28

Imperiale Gedanke und Rückeroberungsdrang - Kosovo-Vergleich

jan korbelik (chechtal)

In Kosovo hat keine fremde Macht 17 Jahre lang einen Anschluss vorbereitet. Niemand schenkte den Kosovaren fremde Pässe, damit sie als „russische Bürger“ geschützt werden könnten. In Südossetien etablierte Russland eine nichtfunktionierende Wirtschaft, kontrollierte Geschäft mit Drogen und Alkohol – der „Hauptbeschäftiger“ war die russische Miliz. Den Russen ist im August immer fad und führen die Panzer über irgendeine Grenze spazieren (CSSR: August 68, Afghanistan: August 78 Anfang der Truppenverlegung). MSM vergaßen zu erwähnen, dass die Russen (damals „Sowjets“ genannt) in Afghanistan ohne UNO-Mandat über eine Million Menschen getötet hatten - die meisten unter Big Gorb. Schade, dass Putin&Co so viele Milliarden in Militär stecken, welche wo anders (Gesundheitswesen, Infrastruktur, Bildung) besser angelegt wären. Glaubt Russland wirklich, dass sie Ukraine/Georgien/Polen/Litauen angreift? China will Geschäfte machen und nicht einen Krieg mit Russland anfangen. Wozu dann das gigantische Nachrüsten? Die Antwort liegt in Putins Wörtern: "Der Kollaps der Sowjetunion" (ein Riesensegen für die ganze Welt) war die "größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts". Antwort: Hart bleiben und sich nicht erpressen lassen.

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21. August 2008 13:12

Das imperiale Großmachtanspruch???

Andreas Riemer (rimandi)

Nun nehmen wir mal an, Russland nimmt tatsächlich seinen imperialen Großmachtanspruch wahr und stationiert Raketen auf Kuba, um sich vor Angriffen aus Brasilien??? zu schützen, oder man rüstet militärisch den Afganistan wie das die Amerikaner machten, nur aus irgendwelchen geostrategischen Interessen, oder vieleicht eine strategischen Alliance mit Iran und Nordkorea, wie damals USA mit Irak? Aber nein, Russland macht das nicht. Nun, Russland ist weit von der Perfektion, das wissen wir alle. Aber man sollte Russland helfen. Wir widerrum isolieren sie und drängen sie in die Ecke. In Russland herrscht Unverständnis über den Westen und eben Deutschland, da wir es nicht zustande bringen können, uns von Amerika loszureissen. Wo liegt das Problem, Russland auf die Unverhältnismäßigkeit der Militärhandlungen in Georgien zu machen und gleichzeitig georgisches Vorgehen zu verurteilen?Und unsere Stimme findet dann sicher Gehör in Moskau, da bin ich mir sicher. Mit der Politik, und der Berichtserstattung, die wir gerade betreiben, kreieren wir ein Russland, das uns anscheinend passt: groß, mächtig und böse, Veränderungen hin oder her. Dann war wohl der kalte Krieg doch nicht so schlimm, wenn wir ihn so herbeibeschwören...

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21. August 2008 10:13

instabil und ungefördert

Jeremias Knoblauch (Jeremias_Knoblauch)

Als die Sowjetunion zerfiel, da hat der Westen nichts getan, um dem heranreifenden Russland eine volkssouveräne und rechtsstaatliche Struktur zu bieten, die es hätte annehmen und akzeptieren können. Russland hatte noch nie eine demokratische Struktur. Das Zarenreich, Lenins/Stalins Diktaturen und danach deren Nachfolger im Sowjetreich haben regiert, sonst niemand. Als die UdSSR zerfallen war, hätte man die Chance nützen können, um der russischen Gesellschaft ein wenig Bewusstsein für Demokratie zu impfen. Aber daran war der Westen nicht interessiert. Das Ergebnis: es gibt einen neuen Diktator, der wieder mit Gewalt und exekutiver Energie herrscht. Putin. Er ist das notgedrungene Produkt eines Staates, dessen Büger einen Begriff wie Volkssouveränität noch nie in ihrerGeschichte haben spüren können. Das Russland, das wir kennen, hatte immer einen Alleinherrscher. Auch Medwedjew ist nur eine Marionette. Wir sollten nicht ausschließlich auf die Russen und auf ihre Fehler (die zweifelsohne und für jedermann sichtbar existieren) schimpfen, sondern auch unser eigenes Verhalten realisieren und uns Gedanken darüber machen.

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21. August 2008 06:44

Verdrehung der Tatsachen...

Sergej Schulz (Russlanddeutscher)

... ist in der deutschen Presse zum guten Ton geworden: Russland als Agressor gegen Georgien darzustellen und völlig auszublenden, dass Georgien in Ossetien zuerst eingefallen ist. Oder darf man in seinem Staatsgebiet tun und machen, wonach einem gerade ist? Russland vergisst man sein Tschetschenien nicht, aber im Falle Georgiens ist man im Westen bereit, aufgrund ideologischer Aversion gegenüber Russland (denn sonst kann ich diese hardnäckige Verdrehung der Tatsachen in den Medien und der Politik nicht erklären) schon nach einer Woche alles zu vergessen und zu verzeihen. Übrigens hat auch der Westen seine Schuld in Serbien von 1999 völlig ausgeblendet. Hat denn Russland anders gehandelt als der Westen damals, übrigens Deutschland auch mit Tonado-Einsatz und den Bombardements der serbischen Städte. Ein hyperähnliches Szenario, oder?

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21. August 2008 00:45

Öl ins Feuer

Klaus-Henning Bähr (henning_baehr)

Karl-Peter Schwarz' Rundumschlag gegen Russlands Politik liest sich wie eine Suada aus der Feder der Kaltkriegsschreiberlinge, die wir längst auf dem Müll der Geschichte wähnten. Kaum hat sich die ehemalige Großmacht wieder aufgerappelt und versucht wie die Gegenseite (Kosovo 1999, Irak 2003....), ihre Machtinteressen mit Gewalt durchzusetzen, wird das Repertoire der psychologischen Mobilmachung aus dem Arsenal geholt, wohl um uns auf die vor uns liegenden rauhen Zeiten einzustimmen. Bleibt zu hoffen, dass solchen Eiferern die rote Karte gezeigt wird. Wer die eigenen Interessen mit Erfolg vertreten will, muss seinen Gegner und dessen Interessen realistisch einschätzen, anstatt ihn zu verteufeln. Wer Öl ins Feuer gießt, anstatt sich um eine sachliche Analyse der Ursachen und der Lösungsmöglichkeiten des Konflikts zu bemühen, handelt verantwortungslos.

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20. August 2008 23:00

Gehirnwäsche und ...

Hermann Weiß (Weiss10)

Da hier von Gehirnwäsche geschrieben wurde: Wie wirksam Gehirnwäsche sein kann, läßt sich heute doch sehr gut bei den Folgen der "Reeducation" genannten Gehirnwäsche an den (West-) Deutschen beobachten. Wir Deutschen sind übrigens nicht die ersten Opfer US-amerikanischer Gehirnwäsche; mit den meisten der wenigen übriggebliebenen Indianer machten die USA das auch. Und die Gehirnwäsche an den Indianern wirkte etwa bis in die 1970er; erst danach begann bei den Indianern das Selbstbewußtsein wieder emporzukommen. Zur Frage des englisch-französischen Verhaltens gegenüber Polen: 1920/1 beraubte Polen unter Ausnutzung der kriegsbedingten Schwächung Deutschlands und Rußlands fast die gesamte Nachbarschaft. Zwischen den Weltkriegen wurde etwa die Hälfte der Deutschen von Westpreußen und Posen durch Polen vertrieben. Am 1.IX.1939 griff Hitler Polen an, worauf England und Frankreich am 3.IX.1939 den Krieg an Deutschland erklärten. Am 17.IX.1939 griff auch die Sowjetunion Polen an - ohne eine englisch-französische Kriegserklärung zu erhalten. Die englisch-französische Außenpolitik des Septembers 1939 wäre schon einigen Nachdenkens wert. Vergessen wir nicht: Es war Georgien, das den Kaukasuskrieg (gegen Südossetien) begann.

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20. August 2008 22:41

Aber der Westen

gisbert heimes (gisbert4)

Zitat: <Die russische „souveräne Demokratie“... ist nach außen hin heute ebenso wenig in der Lage, die Souveränität der Nachbarstaaten zu akzeptieren wie vor ihr die Sowjetunion und das Zarenreich.> Genau, ganz im Gegensatz zu den "freiheitlichen Demokratien" des Westens, die - unter Anführung ihres jeweiligen Präzeptors - die Souveränität nicht nur ihrer Nachbarstaaten in Geschichte und Gegenwart jederzeit und unter allen Bedingungen geachtet haben. Danke.

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20. August 2008 21:43

Wie soll sich der Westen verhalten?

Carsten Wendt (ie342)

Man muß sich natürlich fragen, wie wir mit dieser Situation umgehen sollen. Zu welchen Gegenmaßnahmen ist der Westen wirklich bereit? Was ist uns die Freiheit auch der östlichen Nachbarn wert? Würden wir auch für die Freiheit der östlichen Nachbarn einstehen? Wie war das Verhalten von England und Frankreich beim Einmarsch in Polen? Was lehrt uns die Geschichte? ... So eine Situation zwingt uns "leider" wieder Farbe zu bekennen, es fällt uns Deutschen ja immer schwer eindeutig Position zu beziehen. Natürlich müssen die Maßnahmen nach einer genauen Lagebeurteilung sauber abgewogen werden, wenn man es aber mit der Freiheit ernst meint, muß man auch zu schmerzhaften Maßnahmen bereit sein.

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20. August 2008 19:52

von Breschnew zu Putin

sten rupp (cmotpet)

und hierbei bleibt es nicht. Wer kommunistisch geboren, idealisiert und geziehlt erzogen wurde (Gehirnwäsche ist dem gleichzusetzen) kann sich nicht ändern. Da mag man noch so viele "westliche" Einrichtungen besucht haben. Immer steht im Hinterstübchen das große Fragezeichen. Nicht die UDSSR, sondern das System hat versagt und ist zusammengebrochen, aus diesem Grunde fällt es noch heute schwer, den Machtverlust und die Souveränität der Nachbarstaaten zu akzeptieren.

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20. August 2008 18:48

Putin als Schwarz'scher Pappkamerad

Rolf Joachim Siegen (rolfS2)

Der Beitrag ist von der ersten bis zur letzten Zeile in vorurteilhafter Weise formuliert, beginnend mit 'russischen Aggression gegen Georgien' - als wenn das hier das Thema waere. Zudem ist er schlampig formuliert ('vergangene Geschichte' ist sprachlogisch wie der 'weisse Schimmel') bzw. unangemessen salopp ('auch immer links g e f l ö t e t wird' - 'hohles Gerede'). Den Schwarz'schen 'Imperialen Grossmachtanspruch' hat Leser Wagner dankenswerter richtiggestellt. Solch intellektuelle Zumutungen sind Ausfluesse der vom Verfasser hervorgehobenen 'freien Gesellschaften'. Eine schoene Freiheit, Herr Schwarz, die schwer zu ertragen ist!

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20. August 2008 16:58

Der Autor leidet wohl unter einer kleinen Verwirrung....

Anna-Maria Lanz (am.lanz)

In Georgien sind 10.000de russischer Staatsbürger angegriffen worden durch einen Blitzkrieg der georgischen Führung mit Beginn der olympischen Spiele. Rußland hat von seinem Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch gemacht. Georgien hat die z. Z. möglich Weise fehlende Souveränität insoweit selbst verschuldet.

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20. August 2008 13:01

Zum Thema 'Imperialer Großmachtanspruch'

Uwe Wagner (ariel07)

Hier ein paar US Einsätze (Recherchebasis FAS, Washington, mehr gibts bei Wikipedia): Desert Focus: Saudi Arabien, 1996, Phoenix Scorpion: Irak, 1997-1998, Desert Strike: Irak, 1996; Cruise Missile-Angriffe: Irak, 1993, 1993, Bombardements: Irak, 1993, Desert Fox: Irak, 1998, Provide Promise: Bosnien, 1992 bis 1996, Decisive Enhancement: Adria, 1995/1996, Sharp Guard: Adria, 1993/1995, Maritime Guard: Adria, 1992/1993, Maritime Monitor: Adria, 1992, Sky Monitor: Bosnien-Herzegowina, 1992, Deliberate Forke: Bosnien-Herzegowina, 1998, Decisive Edeavor/Decisive Edge: Bosnien-Herzegowina, 1996, Deny Flight: Bosnien, 1993-1995, Able Sentry: Serbien-Mazedonien, 1994, Nomad Edeavor: Taszar, Ungarn, 1996, Nomad Vigil: Albanien, 1995-1996, Quick Lift: Kroatien, 1995, Deliberate Force: Republika Srpska, 1995, Joint Forge: 1998, Joint Guard: Bosnien-Herzegowina, 1998, Joint Edeavor: Bosnien-Herzegowina, 1995-1996, Determined Effort: Bosnien, 1995, Determined Falcon: Kosovo/Albanien, 1998, Eagle Eye: Kosovo, 1998-1999, Sustain Hope/Allied Harbour: Kosovo, 1999, Shining Hope: Kosovo, 1999, Cobalt Flash: Kosovo, 1999, Determined Force: Kosovo, 1998-1999 aus Wikipedia: 2001 Afghanistan, 2002 Venezuela, 2003 Irak, 2004 Haiti ...

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20. August 2008 12:57

Breschnew/Putin

Franz Blum (FranzBlum)

Das ist alles nicht so überraschend. Wer die Bücher von Politkovskaja, Tregubova und Goldfarb (über den Fall Litwinenko) gelesen hat wußte, dass das System Putin anders tickt, als viele im Westen das bis zum Einmarsch in Georgien glaubten und vieelicht heute noch gleuben. Die Frage, wer/was ist Putin, wurde für mich beantwortet, als ich las, dass ein Besucher bei ihm im Präsidentenamt dort in seinem Büro die Statue von Felix Dserschinski wieder vorfand, die schon Putins Schreibtisch als Chef des FSB "schmückte". - Der Weg von Breschnew zu Putin ist nicht weit. Folgte doch schon 1982 auf Breschnew der damalige KGB-Chef Andropow.

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20. August 2008 12:22

Danke, Herr Schwarz!

elisabeth sturdza (elrodust)

Ausgezeichnet! Schade, dass Ihr Artikel nicht vor 20 oder 10 Jahren erschienen ist! Endlich begreift der Westen, was die Menschen im ehemaligen Ost-Block immer gewußt haben.

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