
Einige Leute scheinen zu denken das die Kosovoalbaner kleine Engelchen sind aber warum haben die Serben damals im Kosovo das Millitär aufrücken lassen? Die Serben waren doch schon länger im Kosovo in der Minderheit und nachdem Tito tot war haben dies viele Albaner gedacht es wird Zeit sich von Serbien zu verabschieden. Das die serbische Regierung dann nicht mehr mitspielt ist doch klar und die Serben sind nun mal Dickköpfe und genau wie im Gazastreifen gibt eine Gewalttat der anderen Gewalttat die Hand. Die Albaner haben sich doch auch nicht so verhalten das man sagen muß; ihr müßt jede Hilfe bekommen, ich sage nur UCK. Die EU-Saaten sollten sich aber mal Gedanken darüber machen wen sie lieber bei sich haben wollen. Vielleicht hat ja die USA einen neuen Freund im Kosovo gefunden oder ein neues Afganistan geschaffen. Bei den Serben wissen wir wenigstens das sie keine Kirchen anzünden.

Es ist paradox: Als Serbien Gebietsansprüche in Kroatien und Bosnien-Herzegowina mit brutaler Gewalt duchsetzen wollte, gab es seitens der internationalen Gemeinschaft keine Gegenwehr. Jetzt aber, wo die Serben im eigenen Land gejagt werden, wird eine völkerrechtswidrige Staatengründung akzeptiert. Das kann nicht gutgehen.

Die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo ist genauso wenig völkerrechtswidrig wie
die damaligen NATO-Maßnahmen zum Schutz (!) der Kosovaren vor der seinerzeit durch Serben unnötigerweise losgetretenen ,versuchten ethnischen Säuberung.
Ginge es nach den Ansichten,mit denen manche in ideologischen Vorstellungen verbrämen,dann wäre heute weder der gesamte amerikanische Kontinent,weder Ungarn,Estland,Irland,weder weite Teile Afrikas noch Indien oder Asien unabhängig.
Die "Anwälte",die den Serben beispringen (Rußland,China,aber auch so manches eigensüchtig handelnde Land Europas) ,tun dies doch nicht wegen des vermeintlichen,real aber gar nicht existierenden Verstoßes,sondern jeder für sich aus ganz eigensten,egoistisch-nationalistischen Interessen.

....ach, jetzt fangen die Bedenken an? Das hätte deutlich früher kommen müssen. Hier zeigt es sich glasklar: Die EU stösst dort an ihre Grenzen, wo das freie Denken und Gewissen einzelner Staaten gefordert ist. Völkerrechtliche Entscheidungen können nicht dem aufgeregtem "Geschnattere" einer "lahmen Ente" aus den USA untergeordnet werden. Die USA erweisen sich erneut als "Hemmschuh" einer freiheitlichen und demokratischen Entwicklung auf dieser Welt - und die EU ist viel zu schwach, um hier eisenharten Widerspruch dagegen zu führen, aus Washington oder Moskau geführt zu werden. Die Russen haben - aus nachvollziehbaren Gründen - erhebliche Bedenken und stehen wenigstens offen zu Serbien. Die EU und vor allem Deutschland täten gut daran, sich an die Kritiker in den eigenen Reihen - wie Griechenland und Spanien zu orientieren. Leider ist Paris führungslos und Berlin "us-fixiert" sodass hier keine Führungsqualitäten und deutliche eigenständige Entscheidungen zu erwarten sind.
Kosovo ist der Anfang. Hoffentlich gehen die Prozesse weiter. Nur so scheint Europa zu seiner eigentlichen Bestimmung zu kommen.

Ein guter Beitrag, der aber nur einen Teil der Probleme aufzeigt, die durch die rechtswidrige Unabhängigkeitserklärung der südserbischen Provinz Kosovo losgetreten werden.
Wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass durch diesen Akt - der bekanntermassen gegen bestehendes Völkerrecht(!) verstößt - bestehende Tendenzem im Kosovo verstärkt werden. Dazu zählen jetzt schon ein extremes Maß an Islamisierung, Schwerverbrechen (Drogenhandel, Waffen- und Menschenschmuggel sowie systematische Vertreibung von nicht-albanischen Minderheiten).
Von den USA bin ich mittlerweile gewohnt, dass die diese Art von "Politik" mittragen, aber warum müssen wir Deutsche uns dem anschliessen? Es kann uns doch nichts daran gelegen sein, dass eine instabile Region noch instabiler wird. Hier können bewusst Konflikte geschürt werden, die Auswirkungen auf ganz Europa haben. Diese aktuellen Vorgänge bewirken nur eine Zunahme an Spannungen, jedoch versucht man (vergeblich) über die Medien das Gegenteil zu "verkaufen".

Die Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes in Kosovo wird auch in Südtirol mit grossem Interesse bejubelt. Völkerrechtlich stünde auch Südtirol ein Volksbegehren zu.

Beim dem revolutionären Akt des Umkippens vom internationalen Recht, was in den Tagen statt findet, sollte man sich lieber dazu bekennen. Denn anders, würde der Eindruck entstehen, dass man entweder dumm, oder mittlerweile so viel Angst hat, überhaupt alles was Kosovo-Frage bewirkt, richtig beim Namen zu nennen.
Freie Geister werden verlangt!

Schon die Begriffsverwendung Separatismus, fuer Menschen, die nichts als endlich Freiheit von rassistischer Unterdrueckung wollen, zeigt, wessen Geistes die hier durch Nonnenmacher trefflich vertretenen Europaer sind.
Der menschlichen Zweitklassigkeit folgt die politische gegenueber den USA auf dem Fuss.