Unterwegs mit der Sammelbüchse: Oettinger

Badischer Bilderhandel

Mir gebbat nix!

Daß Günther Oettinger ein Bild kaufen will, das dem Land Baden-Württemberg längst gehört, beweist zweierlei: Er degradiert nicht nur die Kultur zur reinen Handelsware, sondern kann nicht einmal richtig rechnen.

Lesermeinungen zum Beitrag

02. November 2006 13:04

Miesmacherei

Michael Braunschweig (Brezelgesicht)

Sehr geehrte Leserinnen und Leser. Die letzten Beiträge ihrerseits haben bei mir einige Fragen aufgeworfen. Warum die Politik immer schlecht Reden? Ich selber war eine Zeit im Raum Karlsruhe, politisch bei der SPD, auf regionaler Ebene, während den Landtagswahlen aktiv. Ich gestehe, dass Herr Oettinger auch bei mir als Karlsruher in Missgunst fällt, da viele, uns zustehende Gelder (für Karlsruhe), einfach von Stuttgart aus gestrichen werden. Jedoch ist die politische Führung in Karlsruhe, die übrigens schwarz ist, nicht mit der Arbeitsweise von Herrn Oettinger einverstanden. Ich möchte zum Ausdruck bringen, dass es durchaus kompetente und sachverständige Politiker geben kann und gibt, diese jedoch manchmal nicht zur Geltung kommen können. Deswegen gibt es ja Demokratie, um diesen Menschen das nächste mal eine Chance zu gewähren.

MfG Michael Braunschweig

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02. November 2006 12:39

Strafbare Vetternwirtschaft

jens tuengerthal (jenstuengerthal)

Es ist sehr verdächtig, dass Günther Oettinger schon den zweiten illegalen Clous zugunsten des Hauses Baden plant.
Liegt da nicht ein staatliches Verfolgungsinteresse wegen Vorteilsgewährung und Amtsmissbrauch näher als das Bedürfnis nach regierungsamtlicher Kontinuität?

Schon sein Weg an die Hebel der Macht war von unschönen Aktionen am Rande des erträglichen geprägt. Warum die vorgeblich nicht des Hochdeutschen mächtigen Einwohner insbesondere auch Badens dies hinnehmen, bleibt rätselhaft.

Denkt an Friedrich Hecker und seine Freunde, steht auf und wehrt euch, erstattet, zeitgemäßer als Barrikadenbau, Anzeige gegen den Kungler ehemals herrschender Häuser. Deren Konkurs eine rein privatwirtschaftliche Angelegenheit ist.

Hoffe wir Berliner erhalten ähnliche mentale Unterstützung aus dem Musterländle, wenn es um den richtigen Umgang mit unseren großen Geldverschenkern geht.

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02. November 2006 12:14

Die nächste Wahl

Los Närgli (lma666)

... sollte diesem Mann die Tür weisen.
Als Nachfolger von Persönlichkeiten wie Lothar Späth ist dieser Mann ein Unding.

Das scheint sein Apparat auch so zu sehen, sonst hätte dieser ihn vor einem solchen Fettnäpchen wohl bewart.

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02. November 2006 12:01

Was soll man...

Oliver Hofmann (t-e-lawrence)

... von einem Ministerpräsidenten erwarten, der in den 80ern mal allen Ernstes das Motorradfahren verbieten wollte?

Der Mann ist populistisch und schafft es damit bis zum Ministerpräsidenten.

Armes Deutschland!

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02. November 2006 11:57

Armes Musterländle

Peter Bildstein (peter-bild)

Ein weiterer Beleg für die zum Himmel schreiende Inkompetenz unserer Politiker! Quer durch alle Parteien - wo man hinschaut: Nur Arroganz und Unwissenheit! Ob Gesunheitsreform, Rentenreform, Rechtschreibreform, wir überlassen den Dilettanten das Feld! Wie meinte schon Curt Goetz? Gegen die Mikrobe der menschlichen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. Das trifft leider auch im Jahr 2006 zu. Man versteht, wenn man die politischen Verhältnisse in Deutschland betrachtet, daß die Demokratie in der Tat die beste aller schlechten Regierungsformen ist. Oder war es vielleicht umgekehrt?
Mit freundlichen Grüßen
Peter Bildstein

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02. November 2006 11:25

Krämerseele

Michael Thum (stefanvolker)

Von einem Mann, der dem größten Kulturgut unseres Landes, die deutsche Sprache, in Zukunft nur noch die Rolle einer Freizeit- und Feierabendsprache zubilligt und ansonsten die Deutschen dazu auffordert, sich auf Englisch zu unterhalten, ist in Sachen Kultur nichts anderes zu erwarten.

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01. November 2006 18:26

ein MP einer Volkspartei als Adelsförderer pfui

stefan pauly (stefano2051)

das missmanagement des adelshauses baden sollte kein großes Thema für Herrn Öttinger sein.

Die Industiearbeitsplätze im Land zu halten und den Landeshaushalt zu sanieren und sein Land nachhaltiger zu machen, sollten seine Themen.

Mit seiner aggressiven Bettelei verscherzt er sich viel Vertrauen in der Bevölkerung, wenn diese realisiert was hier abläuft.

Bei 30 Millionen Schulden ist hier zu Fragen: Welche Banken haben hier Geld gegeben mit welchen "Sicherheiten" ?

wie im normalen Leben machen Unternehmen Konkurs und manchmal ist auch der Adel dabei.

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