UN-Klimakonferenz

Die globale Allmende

Dass in der Klimapolitik eine Pause droht, liegt nicht allein an den Kollateralschäden der Finanzkrise. Den Ehrgeiz lähmt auch das Interregnum in Washington. Selbst die UN-Klimakonferenz, die heute in Posen beginnt, verleitet zur Langsamkeit. Von Konrad Mrusek

Lesermeinungen zum Beitrag

01. Dezember 2008 13:36

Wenn's nicht wärmer wird ist halt die Luft raus!

Thomas Pauli (ThomasPauli)

Vielleicht liegt ja die allgemeine Zurückhaltung im Geldrauswerfen für die "Klimarettung" darin, daß das Klima gar nicht gerettet werden muß? Es ist ja schließlich seit etlichen Jahren nicht wärmer geworden! Natürlich hat man sich sehr weit aus dem Fenster gelehnt, denn die ole Schimäre "Globale Erwärmung" bot ja eine Menge Gelegenheit zur Profilierung und zum Geldrausschmeißen, und deshalb ist die neue Sau "Finanzkrisenrettung" (oder so), die jetzt durch's Dorf getrieben wird, hochwillkommen. Da kann man die teuren Sünden der Vergangenheit mit dem Schleier des Vergessens und hunderter Milliarden verdecken! Ist doch schön, sowas!

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01. Dezember 2008 12:37

Nachhaltig

Marvin Parsons (mapar)

Die Gletscher waren nicht immer da, "Grönland" bedeutet Grünland, vor einigen hundert Jahren wurde in England noch Wein angebaut, das Eis der Antarktis nimmt zu, die Temperaturen steigen schon seit einigen Jahren nicht mehr (und sind bis 1975 30 Jahre lang gesunken), auch auf dem Mars ist es in den letzten drei Jahrzehnten wärmer geworden (wer rettet jetzt dort das Klima?), solche und ähnliche Tatsachen, die zu erwähnen derzeit noch religiöse Gefühle verletzt, könnten im Rahmen einer globalen Wirtschaftskrise von etlichen Staaten wahrgenommen werden, die das Hohelied der Klimakatastrophe gerne mit angestimmt hatten, solange es nicht wehtat und man damit Steuern erhöhen und Bürger entrechten konnte. Obama mag nicht der Messias sein, als den viele ihn sehen, aber dumm ist er ganz sicher nicht. Der mit seinem Hedgefond durch den Emmissionshandel schwerreich gewordene Heilige Al Gore ist bislang jedenfalls nicht auf der Besetzungsliste des neuen Präsidenten aufgetaucht. Dem Kult "Klimakatastrophe" wird man noch einige Zeit durch Geschwätz huldigen, weil Ketzerei derzeit das Ende der politischen Karriere bedeuten würde. Irgendwann will es dann keiner mehr gewesen sein, ähnlich wie jetzt beim "Waldsterben" oder "Ozonloch".

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01. Dezember 2008 11:49

Der Winter wird kalt

Lothar Woelfel (LWoelfel)

der Klima-Hype ist vorbei, die Katastrophen-Experten packen ein und suchen das nächste Event zur hysterisierung der Massen. Hauptsache die Regierung konnte mal wieder Steuern erhöhen.

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