Der Kandidat der Demokraten: Barack Obama in der letzten Vowahlnacht

Vorwahlkampf in Amerika

Episch, historisch, einzigartig

Nach dem Ende des Vorwahlkampfes in Amerika stellen sich zwei Fragen: Welches Amt strebt Frau Clinton nun an? Und wie entscheidend ist Obamas Hautfarbe? Die Antworten darauf werden über die Chancen der Demokraten gegen McCain entscheiden. Von Klaus-Dieter Frankenberger

Lesermeinungen zum Beitrag

05. Juni 2008 02:29

Vorwahlkampf in USA

Walter Remy (wremy)

Abgesehen vom Medien Rummel der Hillary als Vorkampferin fur Frauenrechte darstellt war ihr einziger Ehrgeiz personlicher Natur, die Gier nach Macht und Bedeutung. Ganz anders sehe ich Senator Obama der eine langst uberfallige andere Perspektive in der Aussenpolitik verspricht. Es ware ein Fehler wenn er Hilary als Vize wahlen wurde. Nur die Presse suggeriert dies heute. Diese "Heute" Perspektive ist morgen vergessen. Um notige politische Anderungen durchzusetzen braucht man neue Gesichter und wirft das alte Gepack lieber uber Bord.

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04. Juni 2008 17:30

Bizarrer Beitrag

Rolf Joachim Siegen (rolfS2)

< . . . eines Landes, das ungeachtet aller Beschädigungen noch immer eine Supermacht ist.> Eine hoechst sybillinische Wendung und typisch F. A. Z. - Sichtweise! Ist 'Supermacht' - Amerika wirklich die wichtigste Assoziation? Wie waere es mit dem 'American Dream', Ziel von Millionen hart arbeitenden Einwanderern, die - im Gegensatz zu den weisssen 'All Americans' - beherzigen, dass man hart arbeiten muss, um seine Ziele, Traeume zu verwirklichen. 'No free lunch' heisst dies so treffend. < Dass John McCain überhaupt wettwerbsfähig ist > Herr Frankenberger, John McCain's Mitbewerber erwiesen sich als so unprofiliert, dass von einem innerparteilichen, republikanischen Wettbewerb nun wirklich nicht die Rede sein kann. Die Republikaner haben niemanden Besseren zur Fuehrung ihres Landes in das kommende Jahrzehnt anzubieten, als einen verstockten Menschen, der den Irak - Fehler fortzuschreiben verspricht. Polarisiertes Land? - Und ob, denn es wird an viele Tabus zu ruetteln sein. Eines davon ist die verhaengnisvoll - ueberholte Philosophie von der 'Supermacht' als Leitbild. Sollte Obama zum Praesidenten gewaehlt werden, haette Amerika ein Examen mit Praedikat bestanden: Es ist bereit, Tabus anzugehen!

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04. Juni 2008 15:31

Ausgewogener

Marco Zeino (Zeini)

Ich sag mal ganz ehrlich: Obama ist der perfekt Kandidat, um von einem verrückten Einzeltäter aus den Südstaaten erschossen zu werden. Mich würde es jedenfalls nicht wundern. Das Rassenproblem sitzt in den USA viel zu tief. Es gibt genügend Spinner die ihr erbämliches Leben aufs Spiel setzen würden, um als der große "Märtyrer der weißen Rasse" dazustehen. Andererseits glaube ich nicht, dass unter Obama soviel anders, als unter Bush wird. Ein Truppenabzug aus dem Irak kann man schön ankündigen. Wenn es aber um die Umsetzung in der Realität geht, dann stehen da Pentagon, CIA, Falken und was weiß ich noch wer alles dagegen, die ein klares "Nope" aussprechen werden. Dennoch denke ich, dass Obama dür Europa das geringere Übel ggü. McCain ist.

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04. Juni 2008 14:33

Bessere Präsidentin

Andreas Baustein (ABaustein)

Es ist schade. Denn sicherlich hat Hillary Clinton die USA bereits unter der Herrschaft von Bill "regiert". Und das gar nicht schlecht ! Sie ist sicherlich die beste Wahl. Aber ihre Kompetenz zählt zweifelsohne nicht. Wie in anderen Medien-Demokratien auch. Da mag einer daherkommen, der nichts kann und kein Programm hat außer seiner eigenen Person und mobiliesiert wie ein Pop-Star die Menge. Wäre ich Amerikaner würde ich zum ersten Mal "republikanisch" wählen. Denn McCain ist gegenüber Obama sicherlich der bessere Präsident. Und für ihn werden gewiss viele Clinton-Anhänger stimmen.

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04. Juni 2008 13:43

Bravo Obama! Ein historischer Sieg für den Wandel. Auch Europa braucht ihn.

Emanuel Schwabe (fray048x)

Ich hoffe, daß die FAZ es verkraftet, daß die von ihr schon zu Zeiten, als Bill Clinton noch Präsident war, völlig überschätzte Hillary aus dem Rennen ist. Der amerikanische Wähler hat bisher richtig entschieden, und er wird das weiter tun bis Obama im weißen Haus ist. Wer ist der deutsche Obama? Ich gebe zu, daß das eine schwierige Frage ist. Aber denken wir daran, daß mein früherer Favorit General Powell als genauso hoffnungsloser Kandidat galt wie Obama vor zwei Jahren: Things are changing. So ist der Wandel.

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04. Juni 2008 13:02

Sehr erfreulich das Obama es geschafft hat so weit zu bringen.!

Mehmet Mantikli (logisch74)

Ich behaupte es einfach mal so, wenn in den usa keine Wahlfälschung gemacht wird zugunsten der Rep., dann wird Obama die nächsten Wahlen für sich entscheiden und er wird der nächste Präsident der usa.! Die Basis der Rep. ist bekannt, dafür würden die Europäischen Demokraten (Parteien) sich schämen. Denn die Basis der Rep. besteht seit letzter Wahl vor allem aus lobbyisten, fundamentalistisch religiösen kreisen, Rassisten (ultra Rechten) und unwissenden die über die kleine und große weite Welt kein Schimmer haben.! Das diese "Offenbarung" von mir nicht nur eine Behauptung ist, sondern auch in den westlichen Medien genug thematisiert wurde/wird, müsste uns allen (pro,-oder contra Rep.) bekannt sein (+Wahlfälschung).! Ich glaube man wird den Rep. Kandidaten in der Öffentlichkeit für den stärkeren preisen versuchen, aber Obama wird in der Öffentlichkeit stärke praktizieren.! Obama spricht zu seinen Wählern, der Rep. Kandidat zu seinem connection.!

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