Legasthenie

Gendefekt bei Legasthenie auf Chromosom 6

Von F.A.Z.

09. November 2005 Für eine schwere Form der Lese- und Rechtschreibschwäche, der Legasthenie, ist eine Veränderung im Gen DCDC2 auf Chromsom 6 entscheidend.

Diesen eindeutigen Zusammenhang haben jetzt erstmals deutsche und schwedische Forscher hergestellt. Die Gruppe um Gerd Schulte-Körne von der Universität Marburg, Andreas Warnke von der Universität Würzburg und Markus Nöthen von der Universität Bonn haben die schon länger verdächtigte Erbanlage durch Assoziationsstudien in Familien gefunden. Wie die Forscher in der Zeitschrift "American Journal of Human Genetics" berichten, ist zwar unklar, was das Gen genau macht. Klar ist aber, daß die Verarbreitung von Sprachinformationen beim Schreiben gestört ist.

Text: F.A.Z.

© Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH 2009.
Alle Rechte vorbehalten.
Vervielfältigungs- und Nutzungsrechte erwerben
Verlagsinformation

Sportverletzung? Sorgen Sie vor - mehr Leistung für weniger Geld. Vergleichen Sie jetzt online die Leistungen verschiedener privater Krankenversicherungen!

FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche