Zwischen Bürokratie und Praxis

Psychische Erkrankung

Ausgegrenzt trotz Gemeindenähe

Trotz Reformen ist die Betreuung psychisch Kranker in den Krankenhäusern noch immer unbefriedigend. Knappe Finanzen, zunehmende Bürokratie, soziale Barrieren und Gettobildung bestimmen die Situation.

Lesermeinungen zum Beitrag

27. Oktober 2007 13:11

Die Agehörigen zu erst!

Josef Bujtor (Mramorak)

Ich habe auch viele Jahre mit Psychisch kranken, geistig behinderten und anderen behinderten Menschen gearbeitet. Und glaube auch heute noch mehr als je zuvor, dass die Angehörigen heran müssen. Die Verantwortung für alles wird heute "verstaatlicht", die Gesellschaft wird für alles verantwortlich gemacht. Ich habe viel mit meinen Vorgesetzten und den Angesörigen solchter Menschen gesprochen und bin Immer niedergestimmt worden. Und kuz vor meiner Pensionierung wurde ich öffentlich gelobt für meine Arbeit. Und nach meiner Pensionierung habe ich meine ehemalige Vorgesetzt getroffen. Die mir dann, nach dem sie auch im Ruhestand war und frei sprechen konnte, ohne die "Oberen" fürchten zu müssen, sagte, dass ich der einzige war der die Menschen wirklich eingliederte. Aber auch dann habe ich ihr nicht gesagt dass ich mich nicht an die Anordnungen der "Oberen" gehalten habe. Einen psychisch Kranken und Gesitigbehinderten kann man nicht in einer Amtsstube analysieren und dann in die Gesellschaft losschicken. Aber die Gesellschaft, die ja die Steuer dafür bezahlt und das sind einfache Arbeiter, hat das Recht zu wissen wer neben ihnen lebt. Meistens geht das sogar viel besser, als wenn die Leute nichts wissen.

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