Schlafen kann man, wenn man tot ist: Als Haruki Murakamis Erzählung einsetzt, ist die Ich-Erzählerin schon siebzehn Tage und siebzehn Nächte wach. Seitdem sie keinen Schlaf mehr braucht, führt sie nachts ein zweites, ganz eigenes Leben - mit beunruhigenden Konsequenzen.
Unsere Rezensentin Verena Lueken lobt Murakamis „einfache, rhythmisierte Prosa, deren Ton dringlicher wird, je länger die Schlaflosigkeit der erzählerin andauert.” Kat Menschiks dunkelblau-silbrige Illustrationen, so Lueken, machten aus dem Bändchen „ein Märchenbuch, voller Schrecken und Faszination”.