© Verlag

Tief ins Glas geschaut: Ernst-Wilhelm Händler schreibt sich in die klassische Moderne zurück und steckt das schmutzige Geschirr des kriselnden Kapitalismus in die Seelenspülmaschine.

Auch Händlers Stil sei gläsern, meint unser Rezensent Oliver Jungen. Er hat den Blick „durch die Handlung hindurch auf tiefere Schichten” spürbar genossen. Er attestiert dem Schriftsteller „eine Genauigkeit, die dem detailversessensten Murano-Künstler nicht nachsteht”.