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Martin Seel

Theorien

Martin Seel betreibt mit seinem neuen Werk „Theorien“ aphoristisches Philosophieren. Vorbild seines Denkens ist die Improvisation beim Jazz. Ist er dadurch zum schnellen Shooty geworden, oder hat das Ganze Substanz?

Unser Rezensent Andreas Platthaus findet: „So entwickelt Seel in einem umgekehrten Dreischritt doch auch eine große Theorie: die des Zufallens von Gedanken, das nichts mit Zufall zu tun hat, denn das geduldige Warten ist ja doch wieder unnachgiebig. Und so muss man bisweilen auch mit diesem Buch umgehen: geduldig und dadurch unnachgiebig.”