Hinter den sieben Bergen bei den vielen Bewusstseinsschnipseln: Feridun Zaimoglu erzählt in seinem Epos der Sehnsucht von den mittleren Rändern der Gegenwart.
Unser Rezensent, der Literaturwissenschaftler Hans Ulrich Gumbrecht, suchte vergeblich nach einer zentralen Geschichte in Zaimoglus Roman. Stattdessen fand er „viele Wörter, Bilder, Sätze und Momente, die mit Witz oder Wärme erfreuen”. Leicht sei es aber tatsächlich nicht, in diesem „Strom der Bewusstseinsfetzen” mitzuschwimmen, ohne die Orientierung zu verlieren.