Barcelona

Im Windschatten des Windes

Der katalanische Autor Carlos Ruiz Zafón spielt in seinem Bestseller „Der Schatten des Windes“ virtuos mit Phantasie und Wirklichkeit. Jetzt kann man auf den Spuren des Buches Barcelona erkunden. Von Georges Hausemer

Alpine Ausnahme-Autoren

Man schreibt deutsch

Erst bekam Elfriede Jelinek den Nobelpreis. Dann ging der Deutsche Buchpreis an Arno Geiger, und Daniel Kehlmann verkaufte sich wie warme Semmeln. Woran liegt es, dass aus Österreich die aufregendsten Bücher der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur kommen? Eine Spurensuche in Wien.

Nebraska

Sonne, Mond und Scholle

Berstend vor Fruchtbarkeit: Willa Cather besingt Amerika. Sie kam als Achtjährige in den Präriestaat Nebraska, und was der Erzähler Jim dort erlebt, mag ihr so ähnlich selber widerfahren sein. Von Tilman Spreckelsen

Schweiz

Ein überdimensionaler Andenkenladen

Wer den ersten Schweizer Kanton betritt, befindet sich, wie der Held des Romans „Die durchsichtigen Dinge“, gleich im Bann eines überdimensionalen Andenkenladens und ist „von der zufälligen Übereinstimmung von Symbolen gepeinigt“.

Südengland

Noch schöner als Blättern im Familienalbum

Mit Ausnahme der knarrenden Tür kann man Jane Austens Haus in Chawton als ein Cottage gehobenen Niveaus bezeichnen. Für acht Jahre lebte sie hier unter anderem mit ihrer Mutter. Auf Austens Spuren in England.

Tadschikistan

Vom Töten des Drachentöters

Andrej Wolos' zwölf Roman-Kapitel sind Erzählungen, die unter verschiedenen Perspektiven die Geschichte der letzten Jahre russischer Einflussnahme in Tadschikistan erzählen. Von Tilman Spreckelsen

Karelien

Der Ahnherr der Ringe

Tolkien liebte es, nun ist es neu übersetzt: Die Kalewala, das Nationalepos der Finnen. Es ist eine Mischung aus Zugänglichkeit und Fremdheit, aus vertrauten Klängen und einer ganz und gar anderen Welt, die dieses Buch so einzigartig macht. Von Tilman Spreckelsen

Westgrönland

Die Schneekönigin

Angst kennt keine Grenzen: Der Thriller „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ von Peter Høeg ist kein Traum, kein Mysterium, sondern ein kompaktes, beneidenswert gut gearbeitetes Stück bester Literatur. Von Gustav Seibt

China

Mönch, Affe, Schwein

Die Sonderstellung des Werkes „Monkeys Pilgerfahrt“ unter den fiktionalen Reisebeschreibungen des spätkaiserzeitlichen China begründet vor allem dessen literarischer Rang, nicht zuletzt die eingestreuten Gedichte und Lieder. Von Helwig Schmidt-Glintzer

Småland

Fille und Rulle, der Hausbock und ich

Keine hat erzählt wie sie: An diesem Mittwoch wäre Astrid Lindgren hundert Jahre alt geworden. Die Sehnsucht nach Geborgenheit, wie sie ihre Helden Pippi Langstrumpf & Co. hegen, war die unerfüllte Sehnsucht der Schriftstellerin selbst. Von Tilman Spreckelsen.

Schanghai

Die Stille im Tempel des Literaturgottes

In Schanghai hat die Frage, wie sich fortzubewegen sei, längst existentielle Züge angenommen: Wer irgendwie kann, erweitert seinen belastend engen Lebensraum mit dem eigenen, möglichst schnellen Fahrzeug. Von Silke Scheuermann

Indien - Mekka - Afrika

Unser Mann in Mekka

Ilija Trojanow erzählt von Richard Burton, einem der großen Abenteurer des 19. Jahrhunderts. Es ist unter anderem die Geschichte eines Mannes, der als erster Europäer über seine heimliche Pilgerfahrt nach Mekka und Medina schrieb. Von Peter Körte

Berlin

Alles, bloß nicht Tübingen

„So wie heute hat der Himmel nie ausgesehen, als ich hier gewohnt habe“, sagt Jonathan Franzen. Der amerikanische Schriftsteller ist in Berlin auf der Suche nach seinen Studentenbuden. Felicitas von Lovenberg war dabei.

Sarajevo

Gärtner der verlorenen Welt

Diese Stadt ist seine große Liebe. Und eine dunkle Welt. Einst das multi-kulturelle Modell für Europa, schleicht sich heute in Sarajevo wieder Fanatismus ein. Der bosnische Autor Dzevad Karahasan kämpft um seine Heimat. Von Hannes Hintermeier

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