New York

Dreihundert Dollar für ein Ersatzleben

Im Roman „Die Straße zum Paradies“ erweckt Kevin Baker das historische New York zum Leben. Ein Titel, der durchaus ironisch zu nehmen ist, liegt doch das Paradies, wenn überhaupt, irgendwo sehr weit entfernt von diesem Ort. Von Verena Lueken

“This is India“ - “Das ist Indien“

Indien

Zwischen Resignation und Überheblichkeit

Wer durch das anstrengende Indien reist, muß sich nicht noch literarisch beschweren. Am besten läßt er sich von der Liebesgeschichte „Aufruhr“ begleiten. So erfährt der Leser mehr über Land und Leute als aus den meisten Sachbüchern.

Geschichte als Spielplatz: Ein Junge vor Festungsruinen in Berat

Albanien

Das Land der unsterblichen Menschen

Albanien hat die besten Voraussetzungen für eine großartige touristische Karriere: unverbaute Strände, geheimnisvolle Ruinen, warmherzige Menschen. Konserviert von Raki, desinfiziert von Peperoni: Warum sich Gott in Albanien so wohl fühlt.

Björks Kaffibarinn, noch ohne Menschenschlange

Reykjavík

Ich kann nicht meira, meira!

Island ist so dünn besiedelt wie kein anderes Land in Europa. Überall auf der Insel herrscht eine wundervolle Ruhe - nur nicht auf der Partymeile von Reykjavík. Dort tobt am Wochenende die Meute, wenn die Stadt bei der rituellen „Runtur“ ihren Durst und ihren Lebenshunger mit Bier, Schnaps und einigem mehr stillt.

Vorne links ins 19. Jahrhundert: Dickens World

„Dickens World“ in Chatham

Der Rattenfänger von Chatham

Soeben hat im englischen Chatham „Dickens World“ eröffnet: Die Betreiber haben 62 Millionen Pfund investiert und versprechen eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert. Was der wohl zur pittoresken Bootsfahrt durch Londons Abwasserkanäle gesagt hätte? Von Gina Thomas

Dank Börsenboom wieder proper: Der Central Park

New York

Die Demokratie der Bäume

Grünes Bollwerk gegen die Barbarei der Welthauptstadt des Kapitals: Seit hundertfünfzig Jahren gewährt der Central Park in New York den Stadtbewohnern Ruhe vor Geschäften. Von Verena Lueken

Der Baikalsee, 70 Kilometer entfernt von Irkutsk

Transsibirische Eisenbahn

Doktor Schiwago, Lenin und die Zobel

Langsam bekommt man sie zu spüren, die russische Weite. Allmählich erst wächst das Gefühl der Entfernung. Thomas Rietzschel war unterwegs mit der Transsibirischen Eisenbahn.

Die türkische Stadt Adana

Adana

Homer hat endlich ein Zuhause - in der Türkei

Den Recherchen von Raoul Schrott zufolge war Homer kein blinder Seher, sondern ein vereidigter Schreiber der Assyrer. Er lebte in Kilikien, nahe der heutigen türkischen Stadt Adana. Was er sah, las und erlebte, ließ er in seine „Ilias“ einfließen. Von Raoul Schrott

Taxco etc.

Der Schrecken der Welt läßt sich messen, aber nicht bannen

Witzig, intelligent und federleicht: Mit seinem Roman „Die Vermessung der Welt“ über Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß gelingt dem jungen Daniel Kehlmann der Durchbruch. Von Hubert Spiegel

“Der englische Patient“ in der tunesischen Wüste

Tunesien

Hier möchte niemand seinen Tod erwarten

Der Rest der Kulisse ist verschwunden: keine Felsgrotte, keine Wandmalereien aus der Steinzeit - nur eine öde Schlucht, deren Wände vom Abendlicht in ein rötliches Gold getaucht werden. Eine Pilgerfahrt zu den Drehorten des „Englischen Patienten“.

“Ibiza, ich wünschte, du würdest dein erhabenstes Erbe retten“

Ibiza

Geschichte vom doppelten Gabentausch

Einmal nichts sehen, einmal auch nichts denken - das ist, seit Dichter wie Vicente Blasco Ibáñez, Pierre Drieu la Rochelle, Jacques Prévert und viele andere prominente Gäste der Insel sich darüber äußerten, einer der stärksten Gründe, Ibiza zu besuchen.

Aus “Alexis Sorbas“: Dieser Tanz ist Filmgeschichte

Kreta

Das Dorf des Alexis Sorbas

Vor fünfzig Jahren starb Nikos Kazantzakis, dessen Romanfigur Alexis Sorbas unsterblich geworden ist. Das Dorf Lentas im Süden von Kreta soll ihn zu seinem Buch inspiriert haben. So will es jedenfalls die Legende.

In Barcelonas Altstadt

Barcelona

Im Windschatten des Windes

Der katalanische Autor Carlos Ruiz Zafón spielt in seinem Bestseller „Der Schatten des Windes“ virtuos mit Phantasie und Wirklichkeit. Jetzt kann man auf den Spuren des Buches Barcelona erkunden. Von Georges Hausemer

Spurensuche in Wien

Alpine Ausnahme-Autoren

Man schreibt deutsch

Erst bekam Elfriede Jelinek den Nobelpreis. Dann ging der Deutsche Buchpreis an Arno Geiger, und Daniel Kehlmann verkaufte sich wie warme Semmeln. Woran liegt es, dass aus Österreich die aufregendsten Bücher der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur kommen? Eine Spurensuche in Wien.

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