Die Schweinegrippe greift weiter um sich. Wegen der vielen Opfer wächst in Deutschland nach der anfänglichen Zurückhaltung nun doch die Impfbereitschaft. Auch die Religionsgemeinschaften in aller Welt wappnen sich gegen das Virus.
Die breite Masse der Bevölkerung kann sich frühestens ab Dezember gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Trotz immer zahlreicherer Fälle gibt es für gesunde Menschen nicht genügend Impfserum.
Sind die beiden wahnsinnig geworden? Oder warum pflegten Angela Merkel und Nicolas Sarkozy heute in Paris einen so sorglosen Körperkontakt, als stünden wir nicht kurz vor dem Ausbruch der ersten Schweinegrippe in Europa? Von Axel Wermelskirchen
In Berlin lädt Gesundheitsminister Rösler an diesem Dienstag zum Impfgipfel, um sich mit seinen Ressort-Kollegen aus den Ländern über die weitere Vorgehensweise zu verständigen. In Hessen sind derzeit dreizehn Schulen geschlossen. Ein Fallbeispiel aus Frankfurt. Von Caren Braun und Matthias Trautsch
Inzwischen kennt jeder jemanden, der an Schweinegrippe erkrankt ist. Auch heute gab es wieder viele Nachrichten rund um das Thema. Wir haben die wichtigsten gebündelt und Zusatzinformationen gesammelt. Klicken Sie sich durch!
Kinder und Schwangere sind durch die Schweinegrippe besonders gefährdet. Aber vertragen sie auch den neuen Impfstoff? Mit dem Mainzer Kindermediziner Fred Zepp sprach Sonja Kastilan.
Eine am Freitag in Kassel verstorbene Schülerin war mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert. Die 15-Jährige starb jedoch an den Folgen einer Herzmuskelentzündung. Noch ist unklar, ob das Virus Ursache der Herzerkrankung war.
Bis vor kurzem sah es nicht so aus, als wenn sich ein wesentlicher Teil der Bevölkerung gegen die Schweinegrippe impfen lassen würde. Jetzt schlägt die Stimmung offenbar um: Die Menschen passen ihre Meinung vorsorglich an die vermutete Mehrheitsmeinung an. Von Jörg Albrecht
Die Bundesregierung will den Kampf gegen die Schweinegrippe verbessern. Wichtig ist jetzt, dass die Industrie den Impfstoff in ausreichender Menge zur Verfügung stellt, sagte Gesundheitsminister Rösler der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Die Zahl der mit Schweinegrippe infizierten Menschen steigt in Deutschland sprunghaft an. Gesundheitsminister Rösler wirbt um Vertrauen in das Vorgehen der Behörden im Kampf gegen die Krankheit. Die Produktion des Impfstoffes, der zeitweise nicht mehr vorhanden war, sei erhöht worden.
255.000 Ukrainer weisen grippeartige Symptome auf. 71 sind gestorben. Ob es sich bei den Erkrankungen um die Schweinegrippe handelt, ist unklar. Nun werden Mediakamente knapp. Präsident Juschtschenko rief auf, der Ukraine zu helfen. Von Konrad Schuller
Er ist der dritte deutsche Spitzensportler: Thomas Haas ist an der Schweinegrippe erkrankt. Der Tennisspieler hatte erst an eine normale Grippe geglaubt, doch dann kamen ihm Zweifel. Die Diagnose sei dann ein Schock für Haas gewesen.
Die Gefahr durch die Schweinegrippe rückt näher, doch sie bleibt für die Mehrheit virtuell. Unter den Ärzten gibt es nicht wenige Impfskeptiker. Das neue Argument, das gegen sie angeführt wird, ist moralischer Natur. Jeder ungeimpfte Infizierte ist eine Brutstätte für den Erreger. Wer impft, dient dem Gemeinwohl. Von Joachim Müller-Jung
Viele Deutsche lassen sich nicht gegen Schweinegrippe impfen, weil sie lebensbedrohliche Nebenwirkungen fürchten. Tatsächlich starben in Schweden bisher fünf Menschen in einem Zeitraum bis zu vier Tagen, nachdem sie ihre Impfdosis erhalten hatten. Allerdings: Statistisch gesehen ist das ganz normal. Von Sonja Kastilan
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