Philip Roth: Empörung

Von Schlachthaus zu Schlachtfeld

Die Produktivität von Philip Roth ist enorm; Jahr für Jahr erscheint ein neuer Roman des ewigen amerikanischen Nobelpreiskandidaten. Der neuste heisst „Empörung“ - und ist keine Auseinandersetzung mit dem Alter, sondern eine Feier der Jugend. Von Felicitas von Lovenberg

Lesermeinungen zum Beitrag

21. März 2009 11:54

Indignation

Hans Juergen Gruener (GRUII001)

Das Buch ist aus meiner Sicht wirklich sehr gut und lesenswert. Zur obigen Kritik und Beschreibung ist nichts hinzuzufügen. Ich finde das Spätwerk von Philip Roth ohnehin beeindruckend und habe wohl kaum etwas davon nicht gelesen. Mit dem Frühwerk kann ich weniger anfangen. Da liegt bei mir so manches Buch angelesen herum. Dennoch (kann sein, dass das mit meinem Alter zusammenhängt): Erheblich besser als Indignation ist Everyman (für mich großartig, vor allem als Werk insgesamt geschlossen, zeigt eigentlich die Attribute, die hier von der Kritik für Indignation gegeben wurden), Exit Ghost, und natürlich The Human Stain. Bei letzterem ist auch der Film erstklassig. Der Roman ist jedoch, da zu umfangreich um selbst in einen guten Film "gepackt" werden zu können, noch um einiges besser, was durch die Möglichkeiten der beiden unterschiedlichen Medien bedingt ist.

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