Peter Hacks im Jahr 1961

Peter Hacks I

Er denkt also, wie er will

Zwölf Zeilen eines Gedichts können eine halbe Bibliothek politischer Gemeinheiten aufwiegen. Warum wir Peter Hacks neu lesen müssen: Annäherung an einen einschüchternd brillanten Dichter, der unser letzter Klassiker war. Von Frank Schirrmacher

Lesermeinungen zum Beitrag

10. März 2008 14:31

Ach, Herr Schirrmacher!

Jan Haag (jan.haag)

Gilt das, werter Herr Schirrmacher, was Sie hier zu Hacks äußern, auch für Ihren Freund Martin Walser? Hat der nicht schon längst mindestens 90 schöne Worte geschrieben?

jkhaag

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10. März 2008 14:18

selten so über Kreuz mit Hrn. Schirrmanchers Meinung

Wolfgang Kübel (kuebelkuebel)

Es decouvriert sich der rezensierte Autor als jemand, der Liebe mit Kampf verwechselt, oder, schlimmer noch beides nicht auseinander halten kann: "...Fürchten Sie den Tag, Belinde, wo meine Sonette auf Sie so untadelhaft sein werden, wie die des Petrarca. Sobald ich die Wirkungen meiner Kunst voll zur Hand haben werde, sind die der Ihrigen vermutlich eben am Ende.“
An der Stelle habe ich aufgehört die Kritik weiter zu lesen...

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10. März 2008 12:29

Geradezu engelsgleich...

Thomas Seifert (Thomas_Seifert)

...diese Reverenz an einen ideologischen Todfeind. Um ein solches Moment von Größe aufblitzen lassen zu dürfen, muss man wohl Herausgeber und darf nicht nur Schreiber der FAZ sein...

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10. März 2008 10:09

Nanu

Christian Röske (Dr.Gothe)

Herr Schirrmacher hat also Lesen gelernt.
Dürfen jetzt Praktikantinnen keine Theaterkritiken mehr schreiben? Endlich?
Drucken Sie Hacks "Maßgaben der Kunst" da, wo immer die schlechten Romane stehen, und die FAZ wäre fast wieder eine Zeitung.

herzlichst

Gothe

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