
Gilt das, werter Herr Schirrmacher, was Sie hier zu Hacks äußern, auch für Ihren Freund Martin Walser? Hat der nicht schon längst mindestens 90 schöne Worte geschrieben?
jkhaag

Es decouvriert sich der rezensierte Autor als jemand, der Liebe mit Kampf verwechselt, oder, schlimmer noch beides nicht auseinander halten kann: "...Fürchten Sie den Tag, Belinde, wo meine Sonette auf Sie so untadelhaft sein werden, wie die des Petrarca. Sobald ich die Wirkungen meiner Kunst voll zur Hand haben werde, sind die der Ihrigen vermutlich eben am Ende.“
An der Stelle habe ich aufgehört die Kritik weiter zu lesen...

...diese Reverenz an einen ideologischen Todfeind. Um ein solches Moment von Größe aufblitzen lassen zu dürfen, muss man wohl Herausgeber und darf nicht nur Schreiber der FAZ sein...

Herr Schirrmacher hat also Lesen gelernt.
Dürfen jetzt Praktikantinnen keine Theaterkritiken mehr schreiben? Endlich?
Drucken Sie Hacks "Maßgaben der Kunst" da, wo immer die schlechten Romane stehen, und die FAZ wäre fast wieder eine Zeitung.
herzlichst
Gothe