Der Mißmut von Sven Regener ist ja fast physisch spürbar. Ein schlechtes Interview, weil: langweilige Fragen, und mit jeder kühlt die Laune des Meisters gefühlte fünf Grad ab. Wahrscheinlich wäre es erbaulicher und vergnüglicher gewesen, den Mann über den Geschmacksunterschied von Limonen und Limetten in Cocktails, die Preise für ein Brunch auf der Kastanienallee (Kneipe "Sonntag im April": 3 Euro) oder sonstwas für verirrt urban glücklich Gescheiterte wirklich wichtiges zu fragen. Stattdessen: "Ein nicht ganz leichtes Treffen in Berlin". Naja.