13. März 2008 Der Preis der Leipziger Buchmesse 2008 geht in der Kategorie Belletristik an Clemens Meyer. Geehrt wurde er für seinen Erzählband Die Nacht, die Lichter, der vom S. Fischer Verlag herausgegeben wird. In der Kategorie Sachbuch/Essayistik gewann Irina Liebmann, die beste Übersetzung kam von Fritz Vogelgsang.
Liebmann wurde für ihr Buch Wäre es schön? Es wäre schön. Mein Vater Rudolf Hernstadt vom Berlin Verlag geehrt und Vogelgsang für die Übersetzung aus dem Altkatalanischen von Joanot Martorells Der Roman vom weißen Ritter Tirant lo Blanc, ebenfalls im S. Fischer Verlag erschienen. Die Autoren nahmen die mit je 15.000 Euro dotierte Auszeichnung am Donnerstag auf der Messe entgegen.
Den Lesern eine Empfehlung geben
Der Preis der Leipziger Buchmesse wird in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben. Prämiert werden herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen. Mit dem Preis würdigen wir nicht nur die Arbeit der Verlage und des Buchhandels, sondern wir geben den Lesern auch Empfehlungen, sagt Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse.
Die Jury wählte die Preisträger aus mehr als 750 Titeln aus. Erstmals sind Ina Hartwig, verantwortliche Literaturredakteurin der Frankfurter Rundschau, Elmar Krekeler, Leiter der Literarischen Welt, Kristina Maidt-Zinke, Feuilleton-Autorin der Süddeutschen Zeitung, und Volker Weidermann, Redaktionsleiter Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, im Jurorenteam vertreten. Die bereits bekannten Juroren sind Ulrich Greiner von der Zeit, Michael Hametner, Literaturredakteur beim MDR, sowie Uwe Justus Wenzel, Feuilleton-Redakteur der Neuen Zürcher Zeitung.
Bildmaterial: AP, dpa
