“Ich werfe mit Worten“: Henning Mankell

Im Gespräch: Henning Mankell

Sprechen wir bald alle Chinesisch, Herr Mankell?

Henning Mankells neuer Roman beginnt mit einem Massenmord in der schwedischen Provinz und wird zu einem politischen Thriller über Chinas Rolle in der Welt. Ein Interview über Mao und Mugabe, das Böse im Menschen und sein Feindbild Amerika. Von Tobias Rüther

Lesermeinungen zum Beitrag

25. Mai 2008 20:55

@Patrik Justen

Volker Tosch (kons)

Ich glaube auch nicht, dass man die USA als terroristisch bezeichnen kann. Trotzdem muss man die Politik und den Lebensstandard eines Landes natürlich trennen. Und die Außenpolitik der USA ist ja auch nicht gerade zimperlich, das kann man auch ohne linkes Gutmenschentum so sehen. Libyen z.B. hat eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen auf dem afrikanischen Kontinent und wurde zu Recht als terroristisch bezeichnet.

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24. Mai 2008 14:36

Als Schriftsteller überschätzt

Marvin Parsons (mapar)

Ich gönne Herrn Mankell seinen Erfolg mit seinen Krimis, der aber ein ähnliches Phänomen ist wie der von Harry Potter. Überragende literarische Qualität ist nicht festzustellen. Seine Krimis sind nicht schlecht, aber eben durchschnittliche Unterhaltungsliteratur. Leider schimmert auch in den Krimis wie in diesem Interview sein Linksspießertum durch; die Welt ist gut und böse dargestellt, besserwisserische Volkspädagogik eines komfortabel lebenden Gutmenschen, so eine Art Grass für Krimifans.

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24. Mai 2008 11:20

Nach der kleinen Märchenstunde mit Märchenonkel Mankell

Karsten Schramm (KarstenSchramm)

zurück zur Wirklichkeit. 1980 lag die Lebenserwartung von Süd-Rhodesien bei 60 Jahren; heute bei 35. zurück zur Wirklichkeit. 1980 lag die Lebenserwartung in Süd-Rhodesien bei 60 Jahren; heute in Simbabwe bei 35. Und das, lieber Herr Mankell, hat nichts mit angeblich unkooperativen weißen Farmern zu tun. Die Ursache für diese Katastrophe ist nicht die fehlende Landreform, sondern das Gegenteil. Seitdem die weißen Farmer enteignet wurden, verhungern in Simbabwe die Menschen. Und nun wieder zurück ins Märchenland. Wie wär´s mit häuslicher Gewalt? Oh, sorry, dieses Märchen haben Sie ja auch schon erzählt.

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24. Mai 2008 09:44

Terroristischer Staat?

Patrik Justen (pjusten)

Schade, dass Herr Mankell nicht erklärt hat, weshalb die USA ein terroristischer Staat sein sollen. Ich habe wohl fast alle Bücher von Mankell gerne gelesen und werde dies auch weiter tun, aber diese Aussage ist einfach nur lächerlich und passt zu den ewigen Gutmenschen: ja der Amerikaner ist böse (und auch der Europäer) und alle Afrikaner (natürlich nur die schwarzen, Entschuldigung, farbigen...) sind gute Menschen, die nur ausgebeutet werden. Komisch nur, dass wohl jeder aus Angola, Unganda, Mozambique etc. liebend gerne in den USA, dem so terroristischen Land, leben würde.

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24. Mai 2008 09:22

Hühnerblindheit von Europa

Edit Vladár (Ditte)

Man sollte mehr chinesische Philosophie (K'ung-fu-ce, Sun-ce) lesen! Auch Lenin, nicht zur Vergnügung, sondern zum Dazulernen und zur Voraussicht...

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