Literatur

11. Mai 2005 MARC DEGENS, Mitarbeiter des Feuilletons dieser Zeitung, hat in den Jahren 2001 und 2002 auf der damals noch existierenden Stil-Seite die Kolumnenserie "Unsere Popmoderne" veröffentlicht. Darin stellte Degens Auszüge aus Büchern jüngerer Autoren vor, die um eine kleine biographische Notiz ergänzt wurden. Allerdings hatte Degens sämtliche Texte selbst verfaßt, was seinerzeit zu mancher Verwirrung in deutschen Buchhandlungen geführt haben soll. Seine insgesamt achtundzwanzig Persiflagen auf heute gängige Stoffe und Stile hat er nun in einem Buch zusammengefaßt, wofür alle Kolumnen noch einmal durchgesehen und meist erweitert wurden. Die Möglichkeit zu wechselnden Seitenumbrüchen, auf die Degens in der Zeitung verzichten mußte, unterstützt noch die ästhetische Fiktion. Angesichts des Reichtums der Stimmen, die Degens erklingen läßt, hat sich sein Berliner Schriftstellerkollege Thomas Kapielski auf das gewiß knappste Vorwort aller Zeiten beschränkt. (Marc Degens: "Unsere Popmoderne oder Das Beste aus schlechten Büchern". Verlag SuKuLTuR, Berlin 2005. 135 S., 2 Abb., br., 12,- [Euro].)

F.A.Z.

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Unsere Popmoderne oder Das Beste aus schlechten Büchern
von Degens, Marc
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Buchtitel: Unsere Popmoderne oder Das Beste aus schlechten Büchern
Buchautor: Degens, Marc

Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.05.2005, Nr. 108 / Seite 38

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