Chinas Auftritt bei der Buchmesse: eine Etappe der „Öffnung” des Landes zur Welt

Buchmesse-Gastland China

Wir wussten, was kommt, und können viel erdulden

Selten hat ein Buchmessengast so viele Kontroversen ausgelöst. Welchen Schluss zieht Peking aus den Debatten? Wird die kulturelle Öffnung fortgesetzt? Von Mark Siemons

 
FAZ.NET-Sonderseite: Frankfurter Buchmesse 2009
Gedränge am ersten Publikumstag

Zum Ende der Buchmesse

Stell dir vor, du wärst das Glück

Kein Nachtisch, kein Trinkgeld, kein Wort verstanden beim Kritikerempfang: Ist das die große Krise - oder ist es eine ganz normale Frankfurter Buchmesse? Beobachtungen in den Messehallen und außerhalb von Julia Encke.

Über die tödliche Macht von Grenzen: Claudio Magris spricht in der Frankfurter Paulskirche

Friedenspreisträger Claudio Magris

Kriege sind nicht unausweichlich

In der Paulskirche hat Claudio Magris den Friedenspreis entgegengenommen. Die mahnenden Worte des italienischen Autors wirken als Zeugnis eines ungebrochenen Glaubens an die Macht der Kultur und der Vernunft. Von Richard Kämmerlings

Die schwedische Botschafterin in Deutschland, Ruth Jacoby, auf dem Weg zu Herta Müller

Szenen einer Buchmesse

Kopfbuchmenschen

Eine Frau wird verwechselt, ein Eklat vermieden, ein Agent gefürchtet. Die eine Mauer geht, die andere wird umgangen. Ein Verlag lädt zum letzten Mal in seine Stadt, die anderen Verlage lassen ihre Partys zum ersten mal ausfallen. Szenen einer Messe. Von Marcus Jauer

Ikonen der Buchmesse

Die Zukunft

Für Podiumsdiskussionen interessieren sie sich nicht, und die achtzehn Bände des neuen Kindler-Literaturlexikons haben sie auch nicht zu Hause im Regal stehen. Doch ohne die Mädchen vom Manga-Kommando wäre die Buchmesse ein geriatrischer Kongress.

Verteidigt die künstlerische Freiheit im Kinderbuch: Zeichnerin Jutta Bauer

Jugendliteraturpreis

Ich habe einen grauen Himmel gemeint

Die Zeichnerin Jutta Bauer, mit dem Sonderpreis zum Jugendliteraturpreis geehrt, nutzte die Gelegenheit zu einer Grundsatzrede über künstlerische Freiheit, Rechte der Urheber an ihren Werken und massive Eingriffe in Verlagen. Von Tilman Spreckelsen

Maryanne Wolf, wie Burkhard Neie sie sieht

F.A.Z.-Gespräch

Ist unser Gehirn in Gefahr, Mrs. Wolf?

Irgendwann bemerkte die Bildungsforscherin Maryanne Wolf, dass sie nicht mehr so lesen konnte wie früher. Und machte sich den Erhalt der vertieften Lesefähigkeit zur Mission. Eine Gespräch über praktische Wege dorthin. Von Thomas Thiel

Vom stolzen Buch bleibt nur Papiersalat

Heißes Eisen „Makulatur“

Hans-Olaf Henkel wird geschreddert

Abladen, vernichten, pressen, lagern: Ein Riesenschredder macht aus Büchern tonnenweise Toilettenpapier. Wie kommt es dazu? Das Thema „Makulatur“ wird tabuisiert, die Branche hüllt sich in Schweigen. Von Thomas David

Stimme im Ohr: Angela Merkel mit dem chinesischen Vizepräsidenten Xi Jinping

Die Dolmetscher der Messe

Im Kopf sind Chinesen anarchisch

„Die Deutschen haben keine Knie, wenn man sie auf die Erde wirft, kommen sie nicht mehr hoch“: Auf der Buchmesse ist deutlich der Wunsch zu spüren, den Ehrengast besser zu verstehen. Wer hilft? Die Dolmetscher und Übersetzer. Von Katharina Teutsch

Das Lesen wird als Kulturleistung unangemessen verherrlicht, das Ordnen vernachlässigt

Bücher ordnen

Haben Sie Hitlerjunge Billy Budd gelesen?

Auf der Buchmesse gibt es 124.000 Neuerscheinungen. Lesen könnte man sie zur Not schon. Nur: Wie soll man die alle einsortieren? Ein Versuch nach dem Alphabet führt ins Namenschaos. Von Hans Zippert

Ikonen der Buchmesse

Der Anästhesist

Seit Jahren röhrt Hirschhausen durchs Kulturunterholz, geht dem gesamten Betrieb auf den Zentralnerv: geleckter als ein rundgeleckter Leckstein, nicht halb so witzig wie ein Loch im Kopf. Eindeutige Symptome: AGS, Aufmerksamkeitsgeilheitssyndrom. Von Martin Wittmann und Oliver Jungen

Die wirtschaftliche Bedeutung des E-Books ist hierzulande noch marginal

Zur Lage des Buchmarkts

Ein Buch ist immer drin

Nach der Buchmesse ist vor dem Weihnachtsgeschäft: Der deutsche Buchhandel behauptet sich in der Krise, indem er weniger Titel, aber mehr Bücher verkauft. Die Zukunft liegt in der Stapelware. Oder in der Spezialisierung? Von Hannes Hintermeier

„Super simpel, nur eine Sache, immer online und noch reduzierter als der Kindle“ soll der Txtr sein

E-Book-Reader

Txtr bietet Amazon und Sony die Stirn

Optisch beherrscht wird die Buchmesse vom gedruckten Buch. Aber das E-Book beherrscht viele Diskussionen. Akilibooks und Txtr zeigen, dass es durchaus unterschiedliche Vorstellungen gibt, wie die digitale Zukunft des Buches aussehen könnte. Von Marco Dettweiler

Autorin Terézia Mora im Video-Interview

Kleiner Manager - was nun?

In ihrem zweiten Roman „Der einzige Mann auf dem Kontinent“ erzählt Terézia Mora von einem phlegmatischen IT-Manager. Ein Interview über Vermeidungsstrategien am Kaffeeautomaten und die Hybris eines Berufsfelds. Von Elisabeth Dietz und Andreas Brand

China - für manche ein undurchschaubarer Gast

China auf der Messe

Verdächtiger Gast

Auf der Buchmesse macht das Gerücht die Runde, die chinesischen Funktionäre und Autoren dürften westlichen Journalisten nur mit höherer Erlaubnis etwas sagen. Von Mark Siemons

Wenn die Bücher richtig zur Geltung kommen, darf sie keiner anschauen - nachts in Hall 3.0

Buchmesse im Dunkeln

Die Nacht schafft tausend Abenteuer

Nachts wäre mancher Leser gerne allein auf der Messe, um ungestört zu lesen, während verfrüht Angetrunkene den Ausgang zuweilen nicht mehr finden. Wachleute wie Harald Sielmann nehmen sich der Spätschwärmer mit gebotener Strenge an. Ein Nacht auf der Buchmesse. Von Julia Bähr

Ikonen der Buchmesse

Der Schwarm

Vereiste Frisur, Jupiter-Pose und ein Körper voller Dynamit: Der Schwarm aller Buchmessen-Besucherinnen kann per Google-Definition nur Frank Schätzing sein. Von Oliver Jungen

Lebenshilfe für Literaten

Welcher Schriftsteller sind Sie?

Im ganzen Buchmesse-Chaos vergessen Schriftsteller schon mal, wer sie eigentlich sind. Wir helfen Ihnen mit einem Schnelltest. Falls Sie vor lauter Terminen selbst dafür keine Zeit haben, sparen Sie sich die Mühe: Sie sind Frank Schätzing.

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