
Die Mutter bricht weinend im Gerichtssaal zusammen, läßt aber untätig zu, dass Ihre Tochter wiederholt zusammengeschlagen wird, und schützt lieber die gewalttätigen Täter - Vater und Sohn - anstatt die schutzbedürftige Tochter. Hier haben BEIDE Elternteile in schlimmster Form versagt. Wenn eine Mutter nicht bereit ist, ihr Kind effizient - also z.B. durch polizeiliche Unterstützung - vor Gewalttaten zu schützen, dann sollte ihr beizeiten das Sorgerecht entzogen werden, bevor es zu so einer Katastrope kommt. Mit Ehrenmord hat das wenig zu tun - es ist ein Familiendrama, wie es auch in deutschen Familien vorkommt: Ein Teil der Familie ist gewalttätig, der andere akzeptiert (und ermöglicht damit) dieses Verhalten, bis es schliessendlich zur Eskalation kommt.

Hier wird, unter dem Deckmantel der Religion, eine menschenverachtende Weltanschauung aufs Brutalste ausgelebt, die die 'europäische Welt' (kulturell, nicht geographisch) bereits vor vielen Jahrhunderten ad acta gelegt hat. Und das war auch gut so! Bei genau diesem Aspekt einer Weltanschauung zeigt sich m.E. der Integrationswille eines Zuwanderes. In der zweiten und dritten Generation zeigt sich hier auch die IntegrationsFÄHIGKEIT ! Nicht nur hier, aber hier beginnend, sollte unser Gesetzt mit aller Härte durchgreifen und 'kulturelle Hintergründe' eben nicht als strafmindernd werten. In diesem Fall ist das Unrechtsbewusstsein durch den unmuslemischen Lebenswandel des Täters ja auch deutlich zu erkennen.

der richtige Begriff wäre 'Apostasie-Mord'. Wer die islamische Ordnung verlässt ist nach traditionellem islamischen Verständnis mit dem Tod zu bestrafen. Der Begriff 'Ehre' versucht diesen Zusammenhang zu verschleiern. Nun raten Sie, weshalb die Medien gerne von 'Ehrenmorden' reden!

Wäre es nicht an der Zeit, endlich diesen Begriff "Ehrenmord" aus unserem Vokabular zu streichen und vor allem in der Presse nie mehr zu gebrauchen? Damit suggerieren wir diesen Menschen auch noch, daß wir ihre Triebfeder verstehen. Ich kann diese Meinung überhaupt nicht teilen und halte es an der Zeit, daß wir alle deutlich machen, dass ein solches Verhalten in unserer Gesellschaft nicht toleriert wird. Auch dann nicht, wenn es innerhalb der Familie geschieht und keinen Mord zur Folge hat.