04. Juli 2008 Ein Gericht in der türkischen Stadt Antalya hat den Missbrauchsprozess gegen den Schüler Marco W. aus Uelzen auf den 26. November vertagt.
Wie die deutschen Anwälte des Angeklagten schon vermutet hatten, hat ein für die Fortsetzung des Verfahrens nötiges medizinisches Abschlussgutachten nicht vorgelegen. Ömer Aycan, der Anwalt des mutmaßlichen Opfers sagte: Es wurde nach zwei Sekunden vertagt. Ich kann nicht viel sagen.
Marco W. wird vorgeworfen, im Osterurlaub 2007 im Alter von 17 Jahren die 13 Jahre alte Britin Charlotte sexuell missbraucht zu haben. Er war vor Weihnachten aus achtmonatiger Untersuchungshaft entlassen worden. Marco bestreitet die Vorwürfe. Er war nicht zum Prozess nach Antalya gereist.
Text: FAZ.NET
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