Gefälschte Tagebücher

Hitlers sinkender Stern

Das Bundesarchiv kommt in den Rückblicken auf den Skandal um die „Hitler-Tagebücher“ meist nur am Rande vor. Doch es schloss mit dem „Stern“-Reporter Heidemann eine Vereinbarung - und enttarnte die Schriftstücke als Fälschung. Von Rainer Blasius, Koblenz

Lesermeinungen zum Beitrag

08. Mai 2008 03:33

Beeindruckend...

Martin Streit (Streit100)

an der ganzen Geschichte war, wie wenig etwa gesunder Menschenverstand bei der Beurteilung der Bücher eine Rolle spielte, beginnend mit den Initialen auf den Deckeln der vermeintlichen Tagebücher, welche eindeutig "FH" lauten. Weiteres wie beispielsweise der "Tagebucheintrag vom 20. Juli 1944", der im Duktus sich nicht von andern Eintragungen unterschied. Entlarvend war jedoch, daß Hitler an jenem Tag unmöglich geschrieben haben konnte, da er durch Stauffenbergs Bombe an der Schreibhand verletzt war und überdies den Arm in einer Schlinge trug. Der von der Presse aufgeblasene Hitler-Heidemann-Ballon konnte schon mit diesem kleinen "Nadelstich" zum platzen gebracht werden, hätte man Geschichte gelernt statt nur davon zu reden. Kujau hat sich gerechterweise "wie Bolle" amüsiert über die offenbare Doofheit der Möchtegern Historiker.

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03. Mai 2008 13:56

Falsch - richtig - ob überhaupt... wer weiß?

Stanislaus Swerd (Olympionike)

Falsch - richtig - ob überhaupt... wer weiß? Alles was ich mit aller Bestimmtheit weiß ist, dass im vielen den bundesrepublikanischen Institutionen und Massenmedien nicht zu trauen ist!

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