
ich kann meinen Vorkommentatoren nur voll zustimmen. ich lade regelmässig alle aktuellen alben aus dem netz und höre sie mir an. die die nicht gefallen werden umgehend wieder gelöscht (bei weitem die meisten). Im Schnitt höre ich 1-2 Alben dann regelmässig und die kauf ich dann auch. weil ich nicht will, das die musik die mir gefällt vom markt verschwindet.
Und in meinem Fall kaufe ich so deutlich mehr cd´s als vorher. Um genau zu sein 100% mehr. Denn vor Peer-to-Peer war ich gar kein Musikfan.
Und ich werde jede Möglichkeit nutzen, auch weiterhin im internet illegal Musik herunterzuladen.
Es ist mir unverständlich warum man beim Legalen Download Kopierbeschränkungen beachten sollte (nachdem man das Lied doch grad gekauft hat).

Herr Wilke, machen sie sich doch nicht lächerlich mit ihrem Lobgesang darauf, das die Musikindustrie die einzigen wären, die den Zugang zum Markt hätten.
In Wahrheit ist die Musikindustrie der Sargnagel für diese Art der Kunst. Monopolisiert, wird immer mehr schneller Dreck vermarktet und verkauft sich oft nicht aufgrund des künstlerischen Anspruchs, sondern durch das Marketingbudget und die Skandalpresse. 90% der augenblicklichen Künstler schreiben nicht eine Note selbst sondern stehen nur mit ihren strahlend weissen Zähnen vor der Kamera und tun als ob. Auch eine Madonna, die hochgelobte Diva kann sich davon nicht freisprechen. Die Musikindustrie begeht selbst Diebstal an so manchem kleinen Musiker und berechnet auch noch Verpackungspauschalen beim MP3 Verkauf.
Ich habe lange genug in diesem Bereich mein Geld verdient um zu wissen das wir hier in erster Linie über Monopolmissbrauch reden sollten. Sonst haben wir bald nämlich keine Musikkultur mehr, weil die "echten" Künstler nicht mehr davon leben können.

die sind wohl der Musikindustrie selbst zuzuschreiben.
Früher hatte jedes Label gute Gruppen unter Vertrag, die eine große Fangemeinde hatte, die neue LPs heiß erwarteten und ohne großen Werbeaufwand sofort kauften.
Heute treibt man einen riesen Marketingaufwand wie Superstars um mäßig talentierte Musiker bekannt zu machen. Dann werden einige Titel abgesetzt und die "Künstler" verschwinden wieder vonder Bildfläche.
Die Kunden passen sich irgendwo an, denn sie wissen, daß sie, wenn sie sich heute ein Platte von einem Retortensuperstar für viel Geld kaufen, diese in 3 Jahren niemand mehr hören will. Meine alten LPs hört man aber immer noch.

ist nur eines von vielen staatlichen Privilegien für wenige.
Wer etwas verkauft, kann nicht hinterher behaupten, er habe noch Rechte daran, für deren Sicherung zu seinen Gunsten andere Menschen zu zahlen hätten.
Die deutsche Monopolizei verlegt sich immer mehr auf das Abkassieren bei friedlichen Bürgern.

Die alleinigen Verwertungsrechte an einem Werk stehen dem Urheber zu. Das sind im Falle der Musikschaffenden die Künstler. Diese haben zumeist ihre Rechte an die verwertenden Gesellschaften, die so bezeichnete Musikindustrie abgetreten. Diese verfügt über den besseren
Zugang zum Markt und kann so den Künstlern die Vergütung für ihre Leistungen garantieren. Zurecht werden also Urheberrechte grundsätzlich wie andere Eigentumsrechte auch geschützt.
Dem gegenüber steht die Informationsfreiheit. Nicht jedes Musikhören dient dem Konsum. Vor ein paar Jahren noch wurden gerade angesagte Lieder vom Radio auf Kasette aufgenommen, ein paar mal angehört und wieder gelöscht. Einfach nur der Information wegen.
Die Musikindustrie ist sonst immer auf dem neuesten medialen Stand. Hier tut sie sich schwer. Die Verluste, die sie den Tauschbörsen zuschreibt, dürften größtenteils dem stärkeren Wettbewerb durch Handy-Kosten, Klingeltöne, Internetgames zuzuschreiben sein. Die Zielgruppen haben auch nur begrenzt Geld zur Verfügung.

Die alleinigen Verwertungsrechte an einem Werk stehen dem Urheber zu. Das sind im Falle der Musikschaffenden die Künstler. Diese haben zumeist ihre Rechte an die verwertenden Gesellschaften, die so bezeichnete Musikindustrie abgetreten. Diese verfügt über den besseren
Zugang zum Markt und kann so den Künstlern die Vergütung für ihre Leistungen garantieren. Zurecht werden also Urheberrechte grundsätzlich wie andere Eigentumsrechte auch geschützt.
Dem gegenüber steht die Informationsfreiheit. Nicht jedes Musikhören dient dem Konsum. Vor ein paar Jahren noch wurden gerade angesagte Lieder vom Radio auf Kasette aufgenommen, ein paar mal angehört und wieder gelöscht. Einfach nur der Information wegen.
Die Musikindustrie ist sonst immer auf dem neuesten medialen Stand. Hier tut sie sich schwer. Die Verluste, die sie den Tauschbörsen zuschreibt, dürften größtenteils dem stärkeren Wettbewerb durch Handy-Kosten, Klingeltöne, Internetgames zuzuschreiben sein. Die Zielgruppen haben auch nur begrenzt Geld zur Verfügung.

Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen.
Wie soll ein Schaden entstehen durch nicht getätigte Käufe, die ohnehin nicht stattgefunden hätten?
Wenn die Musikindustrie - statt die Musiker mit Millionenbeträgen auszustatten - die Platten billiger anbieten würde, wären wohl viele Menschen eher bereit, den legalen Weg zu gehen. Wer will schon für eine Doppel-CD bis zu 40€ zahlen? Da ist runterladen nun einmal billiger, wenn eine Flatrate zur Verfügung steht.
Mein Appell: billigere Tonträger, dann macht das Kaufen auch wieder Spaß!
Außerdem kann man kaum über Managergehälter schimpfen und gleichzeitig akzeptieren, dass gerade Junge Leute in die Kriminalität getrieben werden, nur damit durch überhöhte Preise einige Stars und Sternchen zu Millionären werden.

Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen.
Wie soll ein Schaden entstehen durch nicht getätigte Käufe, die ohnehin nicht stattgefunden hätten?
Wenn die Musikindustrie - statt die Musiker mit Millionenbeträgen auszustatten - die Platten billiger anbieten würde, wären wohl viele Menschen eher bereit, den legalen Weg zu gehen. Wer will schon für eine Doppel-CD bis zu 40€ zahlen? Da ist runterladen nun einmal billiger, wenn eine Flatrate zur Verfügung steht.
Mein Appell: billigere Tonträger, dann macht das Kaufen auch wieder Spaß!
Außerdem kann man kaum über Managergehälter schimpfen und gleichzeitig akzeptieren, dass gerade Junge Leute in die Kriminalität getrieben werden, nur damit durch überhöhte Preise einige Stars und Sternchen zu Millionären werden.

Die deutsche Musikindustrie ist offensichtlich mit dem Internet völlig überfordert, und das schon seit Jahren. Daß man sich auch an die neuen medialen Verhältnisse anpassen kann, zeigt hinreichend iTunes. Und natürlich allofmp3.ru, denen man rechtlich nicht beikommt, von denen man aber offensichtlich auch nichts lernen will: günstige Preise und technisch auf dem neusten Stand (also genau das Gegenteil von z.B. musicload). Stattdessen werden potentielle Kunden kriminalisiert und mit steuerfinanzierten Kanonen auf Fliegen geschossen. Hilfloses Gefuchtel einer Branche, die dabei ist, sich überflüssig zu machen. Niemand wird ihr hinterherweinen.

Wer sich aktuell den Song Contest ansah kann sicherlich verstehen warum die Verkäufe einbrechen. Wie schon der Vorredner schriebe ist es sehr fraglich ob wirklich Tauschbörsen an dem Verkaufsrückgang schuldig sind. Das hier mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird deutet sich an. Offensichtlich gibt es keine wichtiger Verwendung für Staatsanwälte und die Polizei in Deutschland. Warum mit fragwürdigen Methoden, offensichtlich wurden ja selbst Lieder illegal zum Anlocken angeboten, hier gearbeitet wurde ist rechtlich sehr zweifelhaft.

Der virtuelle Schaden für die Musikindustrie durch Tauschbörsen (vor 25 Jahren waren es die Tonbandkassetten, gegen die gehetzt wurde) ist hoch, denn sie errechnet den Schaden, indem sie jeden illegal kopierten Titel mit dem Verkaufspreis multipliziert.
Der reele Schaden ist jedoch gering, da die Musikkopierer und Sammler im wesentlichen Jugendliche sind, die sich all die Platten gar nicht kaufen können. Deshalb hatten auch wir vor 25 Jahren unsere Kassettensammlung.
Man soll doch die Kirche im Dorf lassen und nicht die Jugendlichen leichtfertig kriminalisieren.
Wirklich verfolgt werden soll gewerbsmäßige Produktion und Handel im großen Stil.