26. März 2008 Am 11. Dezember 1987 dämmert es schon in Auxerre, als die 17 Jahre alte Isabelle Laville ihre Schule verlässt und sich auf den Heimweg macht, zu Fuß, wie immer. Isabelle kommt nie zu spät. An diesem Tag kommt sie gar nicht - sie ist spurlos verschwunden. Der Leichnam wird nie gefunden. Fourniret gesteht fast 17 Jahre später, er habe das Mädchen ermordet. Nach Angaben von Olivier war das Paar an diesem Tag mit dem Auto unterwegs: Er hat mich aufgefordert, ein junges Mädchen anzusprechen, das er ausgespäht hatte. Und weiter: Ich habe sie dazu gebracht, ins Auto zu steigen, indem ich sie nach einer Adresse gefragt habe.
Fourniret ist nicht mehr im Wagen, ausgestiegen, mit einem Benzinkanister in der Hand. Jetzt lauert er am Seitenstreifen, spielt den Autofahrer, der eine Panne hat. Olivier sagt aus, Fourniret habe das Mädchen vergewaltigt und später erwürgt. Dann wirft er die Tote offenbar in einen Brunnenschacht, wo genau, daran will er sich nicht erinnern. Olivier sagt, Isabelle sei das erste Opfer gewesen. Nie hätte ich vermutet, dass er sie töten würde. Fourniret habe ihr gedroht, er werde sie als Komplizin belasten, wenn Olivier ihn verrate. Seine Frau fügt hinzu: Ich hatte Angst, er würde dasselbe mit mir machen.
Zum Fall Farida Hamiche
Text: F.A.Z.
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