Das Opfer- “durch Zufall“ nicht gestorben

München

Letzte Ausfahrt für zwei gefährliche Täter

In München fand der Alltag der Strafjustiz statt. Die ausländerrechtliche Frage einer Abschiebung nach Haftverbüßung ist noch weit entfernt. Aber die Beweisaufnahme hat ein klares Bild ergeben: Beide Angeklagten sind gegenwärtig hoch gefährlich. Von Albert Schäffer

Lesermeinungen zum Beitrag

08. Juli 2008 21:56

Und ganz wesentlich: Es sollten Lehren aus diesem Fall gezogen

Alphonse Diable (lediable)

werden, Lehren, die unseren Umgang mit solchen frühzeitig absehbaren Gewalttäterkarrieren betreffen. Wie kann es sein, dass ein Serkan A. über Jahre hinweg einen (nach eigenem Bekunden völlig überforderten Sozialarbeiter !) mit Lippenbekenntnissen ruhigstellen kann ("damit a Ruah ist") ohne echte Verhaltensänderungen nachzuweisen? Ist eigentlich klar : Einen Typen ohne Einbuchtungsmacht wie den Sozialarbeiter (der ihm auch noch nach der 10. Verfehlung glaubt und vertraut ) nimmt so ein Serkan doch gar nicht mehr ernst und macht sich über den lustig ... hier wäre ein eng zusammenarbeitendes Team von Richter und Sozialarbeiter gefragt - in dem der Sozialarbeiter NICHT Die Verteidigerrolle des Delinquenten übernimmt .. ) und der Richter eben auch mal eine Haftstrafe verhängen kann. Ohne Handy, Computer, Freigang. Aber harter Arbeit;) Oder dieser Spiridon : Schlägt seine Freundin häufig im Suff. Und sie hält angeblich trotzdem noch zu ihm. Erziehen wie eine devote Märtyrergesellschaft? Wo war das Umfeld (Eltern, Geschwister , Freunde ) des Mädchens? Wäre sowas in der Türlei oder Griechenland auch so leicht möglich? Nehmen diese jungen Gewalttäter unsere Gesellschaft deshalb nicht ernst, weil sie nur die LIberalität sehen?

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08. Juli 2008 21:27

Sehr guter Artikel weil er den wesentlichen Punkt betont:

Alphonse Diable (lediable)

Den Tätern muss ganz umissverständlich klargemacht werden, dass diese Haftstrafe (die sie in ihrer selbstmitleidigen Art natürlich als viel zu hart empfinden) ihre laetzte Chance in dieser Gesellschaft war - nachdem sie zuvor viele Hilfen in den Wind geschlagen hatten. Als nächstes (bei neuerlichen Gewalttaten nach Entlassg ) droht dann wohl Sicherungsverwahrung ..sie sollten die Chance nutzen und in der Haft eine Berufsausbildung machen und auch durch harte Arbeit in den Knastwerkstätten demonstrieren, dass sie diese Chance wahrnehmen wollen. Denn bisher war nur zu sehen, dass sie die deutsche Gesellschaft nicht nur verachten, Hilfsangebote frech ausschlagen sondern sogar einen dezidierten Vernichtungswillen gegenüber einem Repräsentanten dieser Gesellschaft an den Tag legten. Man frage sich, warum gerade ein deutscher Rentner, warum wurde er nicht nur in der U-Bahn grob provoziert und dann grob beleidigt (Spucken) dann VERFOLGT mit offensichtlichem Vernichtungswillen (Tritte mit Anlauf gegen den Kopf) Dasselbe in der Instanbuler UBahn gegen einen türk. alten Mann nicht denkbar!

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