Inzestfall von Amstetten

„Nichts Abgründig-Österreichisches“

„Es gibt keinen Fall Amstetten, es gibt keinen Fall Österreich“: Bundeskanzler Gusenbauer und Bundespräsident Fischer fürchten nach dem Inzest-Fall um das Image ihres Landes. Jetzt sollen PR-Profis ein Konzept entwickeln, um Österreich wieder ins rechte Licht zu rücken.

Lesermeinungen zum Beitrag

02. Mai 2008 09:43

Ich bitte um Zensur

gisbert heimes (gisbert4)

Die deutschen Medien sollten bitte jetzt sehr sorgfältig überlegen, was sie an eigenem und Leserkommentaren zum dem Fall in Amstetten publizieren (Stichwörter: Deutschland, Vergangenheit, Sippenhaft).

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02. Mai 2008 06:05

Unfair

Christian Roigk (Dubai1)

Ein ganzes Land für 2 derartig monströse und abartige Verbrechen, wie im Fall Kampusch und jetzt in Amstetten, in Sippenhaft zu nehmen ist unfair. Belgier sind keine pädophilen Verbrecher und Deutsche verbrennen keine Türken in Ludwigshafen oder sonstwo ( schon vergessen ? ). Einen Bezug herzustellen zwischen dem Land Österreich und diesen in Österreich aufgedecken Verbrechen ist absurd, was wissen wir denn schon über den Inhalt deutscher, französischer oder Schweizer Keller ?

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01. Mai 2008 17:07

Das ist eben problematisch! Ohne DDR-Vergangenheit...

Hisako Garanda (Hisako)

... kein Sündenbock. Da wird man wohl, im Gegensatz zu den Kindstötungen in Ostdeutschland, sich mal fragen müssen was tatsächlich in der Gesellschaft falsch läuft.

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01. Mai 2008 15:18

Österreich, Österarm?

Heinz Dieter Chiba (hadeze)

Ich werde nicht der einzige sein, der sich ehrlich fragt, warum zweimal hintereinander Österreich? Woher kommen soche horrende, kriminelle Fälle, wie der tragische Fall von Fr. Kampusch, u. jetzt der gesamten Grossfamilie Frickl? Aus dem Nichts? Nein, Kultur ist in Österreich immer artifizielle hoch angeschrieben worden. Nur seit diesem Horror ist die kulturelle Seite Österreichs in den Schatten der menschlichen Hölle gezogen. Beim Aussprechen des Wortes Österreich, denkt man schon an die Grausamkeiten dieser Schandtaten u. an das weitere Leid der vielen Unschuldigen, die in diesem Land weiter wohnen u. leben müssen.

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01. Mai 2008 14:01

Zufall?

Werner Hannappel (Brooce)

wieviele Nationen gibt es weltweit? um die 500? zwei abstruse Fälle in relativ kurzer Zeit im selben Land. Wie gross ist ist die statistische Wahrscheinlichkeit? 1:250.000. Aber Politiker müssen nicht rechnen können, also gibt keinen Fall Österreich, so wenig wie sich Kindesvernachlässigungen in Deutschland und pädophile Verbrechen in Belgien konzentrieren. Ich bin gespannt auf Interpretationsversuche von Sozialforschern, denn ich bin überzeugt, dass sich in diesen Verbrechen Umgang einer Nation mit Sexualität und Kindern manifestiert. Das ist ein böses Statement, ich weiss; es sind ja auch nur wenige extreme Wellen- aber ihre Höhe addiert sich in einem förderlichen Umfeld.

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01. Mai 2008 12:58

Es gibt keinen Fall Amstetten, es gibt keinen Fall Österreich,

Stephan Jansen (StephanJan)

Logisch. Warum dann so aufgeregt?

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