Die Täter wurden von einer Überwachungskamera gefilmt

München

Zwei Schläger nach Angriff auf U-Bahn-Fahrgäste in Haft

Zwei der drei mutmaßlichen Schläger, die vor wenigen Tagen in München U-Bahn-Fahrgäste angegriffen und zum Teil schwer verletzt hatten, sind in Haft genommen worden. Überwachungskameras hatten die beiden 20 und 21 Jahre alten Männer sowie einen 17-Jährigen bei ihren Taten gefilmt.

Lesermeinungen zum Beitrag

07. Januar 2008 15:51

Warum wir selektiv wahrnehmen

Nils Gösche (cartan)

Natürlich hat es schon immer auch kriminelle deutsche Gewalttäter gegeben. Der Grund, daß sich die Menschen darüber weniger aufregen, ist, daß dieser (geringe) Rest eben als unvermeidlich empfunden wird. Bei der Gewalt jedoch, die von kriminellen Ausländern ausgeht, ist jedem klar, daß dieses Problem eine direkte Folge der Masseneinwanderung aus Drittweltstaaten ist, die ganz und gar nicht unvermeidlich ist, sondern von Politikern ganz bewußt herbeigeführt wurde, aus Gründen, die dem durchschnittlichen Bürger, der dazu auch nie um seine Meinung gebeten wurde, vollkommen schleierhaft sind.

Außerdem: Niemand, der nachts mit der U-Bahn fährt, hat angst, von Deutschen ausgeraubt, zusammengeschlagen, oder abgestochen zu werden. So ein Problem gibt es im Moment einfach nicht. Viele haben aber angst vor kriminellen Ausländern. Deshalb ist Gewalt von Ausländern ein Thema, über das im Moment diskutiert wird. Wenn es ein Problem gäbe, daß Gangs von gewalttätigen jungen Deutschen die Straßen und U-Bahnen unsicher machten, dann würden wir ganz genauso nach härterem Vorgehen der Strafverfolgungsbehörden rufen, wie wir es ja z.B. auch immer dann tun, wenn (deutsche) Skinheads sich wieder einmal danebenbenommen haben.

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07. Januar 2008 13:37

selektive Wahrnehmung

Richard Herden (richardherdenqwert)

Nachdem sich nun diverse Leserbeiträge darüber
beschwert haben, dass die Täter keine Ausländer
waren, oder nicht wenigstens ausländische Wurzeln
(mich würde interessieren, wieviele Generationen
das Blut dabei zurückverfolgt werden sollte) haben,
könnte es erlaubt sein, dieselben Leute zu fragen,
warum sonst Mord und Gewalt mit totaler Gleich-
gültigkeit akzeptiert werden.

Wenn z.B. wie vor ein paar Wochen in Grevenbroich
ein junges Mädchen vorsätzlich und kaltblütig mit
dem Messer abgestochen wird, ist die Tat nicht
EINEN einzigen Leserkommentar wert, nur weil
der Täter Christoph hiess.

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06. Januar 2008 21:25

Gewalt und Freiheit

Jens Wartmann (jpw)

Zu der aktuellen Debatte um (anscheinend?) steigende Jugendkriminalität und der "Bekämpfung" einige Thesen:
1) Gewalt entspricht nicht den Zielen und Werten unserer aufgeklärten Zivilgesellschaft westlicher Prägung
2) In einer sich weiter internationalisierenden Welt mit ständigen Austausch von unterschiedlichen Kulturkreisen und Gesellschaftsperspektiven wird unser herkömmliches westlich-abendländisches gesellschaftsideal einer friedlichen Zivilgesellschaft weiter aufgeweicht und wird sicher einer "härter" werdenen globalisierten Weltordnung anpassen müssen. Diese neue Weltordnung mit weicheren Konturen/unklareren Wertesystemen wirdstärker darwinistische Züge tragen. Gewalt wird ein prägendes/markantes Merkmal dieser Zukunft sein, auch wenn uns dies nicht gefallen wird.
3) Dem Medienkonsumenten sind die auslösenden Elemente nicht klar. Ich persönlich glaube, dass die Opfer zu einem Gutteil durch Provokation zur Eskalation beigetragen haben.
4) Gewalt ist immer auch ein Ausdruck von Freiheit und sozialer Dynamik!
5) Ökonomische Ungleichgewichte, die eine freiheitliche, globalisierte Gesellschaft unumkehrbar auszeichnen, führen zu einem höheren Gewaltpotential.

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06. Januar 2008 18:28

Als Ergänzung

Torsten Klier (TorstenKlier)

zum Posting von Herrn Waldmann sei empfohlen ein Aufsatz von Doris Neujahr, „Furchtbare Humanisten“.

Zum Posting von Herrn Hrbat:
„In der Münchner U-Bahn hat es am Sonntagmorgen zum vierten Mal innerhalb von gut zwei Wochen eine brutale Schlägerei mit Verletzten gegeben. Eine Gruppe von mehreren Jugendlichen habe zwei junge Männer niedergeschlagen und gegen den Kopf getreten, sagte der Münchner Polizeipräsident Wilhelm Schmidbauer. ...
Die Jugendlichen seien Anfang September illegal eingereist und hätten Asyl beantragt, erklärte Schmidbauer. Die beiden 16-Jährigen seien unter anderem wegen räuberischer Erpressung in Erscheinung getreten.“
Herr Hrbat, merken Sie nicht dass das ganze sozio-historische Geseire mit der Lebenswirklichkeit überhaupt nichts zu tun hat?
Wir importieren Unterschichten. Und wir importieren Kriminalität. Deshalb haben wir ein Unterschichten und ein Kriminalitätsproblem. Die Pfeifferschen Weisheiten bringen uns keinen Millimeter voran.

Nationalität:
Für Ossis nichts Neues. Das war schon immer so in Dresden. Nicht das gedruckte, sondern das nicht gedruckte ist wichtig. Wenn die Nationalität der Täter nicht genannt wird - ist alles klar.

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06. Januar 2008 18:25

Nationalität wohl eh klar

Nils Gösche (cartan)

Wenn die Täter Deutsche gewesen wären, wäre das derartig ungewöhnlich, daß kein Journalist vergessen würde, es zu erwähnen. Insofern kann man bei Meldungen, in denen die Nationalität nicht erwähnt wird, immer davon ausgehen, daß die Täter keine Deutschen waren ;-)

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06. Januar 2008 17:18

Jugendkriminalität ein Produkt der Kulturlosigkeit

Seyit Resul Özer (rest)

Mütter misshandeln ihre Kleinkinder........ unberührte Kinder üben sich vor der Bildschirmen wie sie am besten Menschen töten können....
damit sie, wenn sie einmal Erwachsen sind, bei einem wehrlosen Opfer ihre Kunstfertigkeit ausprobieren können .

Warum haben die Eltern immer weniger Zeit für ihre Kinder ?
Obwohl sie verglichen mit der letzten Jahrhundert mehr Zeit in verfügüng haben.

Was gibt dieser Gesellschaft ihren Kindern ?
Leistungsdruck und Wettbewerbsmentalität ,wer auf der Strecke bleibt der wird automatisch mit unbegrenzte Ferngucken und Ferntotschlag(Computerspiele) gefüttert.

Was bekommt die Gesellschaft von der Jugendlichen?
Das alles was sie vorher von der Geselschaft und deren Agentur das Elternhaus -in andere Gestalt aber gleiche Inhalt-empfangen haben.

Wer sind die Gewinner?
Unterhaltungskonzerne ( neuer Produkt neues Glück!),Medien(Kriminaliät ein Rohstoff für Journalisten ?),Politiker (ein friedliche Staat ein Apltraum für Tatkräftige und hochbezahlte Politiker).

Mit Ausweisung der ausländischen Jugendlichen würden die Politik der Welt zeigen das das inländische System aus einwandernden harmlosen Ausländer , zwangs ausgewiesene Kriminale Ausländer ,hernazuüchtet.
Made in Germany


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06. Januar 2008 16:29

Nationalität der Verdächtigen

Steffen Pawelczack (Pawelczack)

Die FAZ verschweigt ihren Lesern die Nationalität der mutmaßlichen Schläger, meiner Vermutung nach um der These vom "kriminellen Ausländer" nicht noch mehr Nahrung zu geben. In den meisten Artikeln auf den einschlägen Nachrichtenseiten, welt, focus, e.t.c, sieht es nicht anders aus. Es ist lediglich von den Verdächtigen die Rede, ihre Nationalität hingegen wird nicht genannt. Eine Ausnahme bildet hier nur die Panorama-Nachrichtenrubrik von t-online.
Ich dachte immer, ich würde als FAZ-Leser umfassend und unparteisch informiert, aber anscheinend kan man sich dessen wohl nie wirklich sicher sein.

SPa

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06. Januar 2008 10:39

U-Bahn-Schlaeger

Heinz-Guenther Waldmann (SIRIKIT)

Weg mit dem Artikel 1 des Grundgesetzes!!!

“(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.”

Er ist in seiner modernen Auslegung die Wurzel allen Uebels.
Er stellt letztlich einen pervertierten Humanismus da, indem er allen Menschen, von vorne herein, unabhaengig von ihren Handlungen im Leben, die gleich –(grosse) “unantastbare” Wuerde als Universalwert (gleich einer Vergoettlichung) zuerkennt.

Dadurch nimmt man in Wirklichkeit den Menschen die Wuerde, die sie wirklich verdienen.
Was waere denn ein “Oskar” noch wert, wenn ihn jeder Film grundsaetzlich bekaeme? Diese Universalmenschenwuerde steht als ein (im Grunde hohles) “Totschlagargument” allen vernuenftigen Massnahmen im Weg, um mit Gewalttaetern im In- und Ausland wirkungsvoll fertig zu werden.

Wer sich auffuehrt wie ein gemeingefaehrlicher Killerhund hat ensprechende Behandlung verdient.

Entsorgung und nicht Versorgung (z.B. in “Resozialisierungsversuchen” wieder auf Kosten der von ihnen geschaedigten Allgemeinheit).

Beispielsweise in Entzug der Staatsbuergerschaft, auch fuer reindeutsche Staatsbuerger oder jugendliche Gewalttaeter.

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06. Januar 2008 09:45

3 Schläger

Harald Krieger (caillou)

Warum verschweigen Sie die Nationalität der Schläger? Man möchte schließlich wissen, ob es tibetanische Mönche oder vielleicht doch eher...........waren. Wir brauchen keine Gedankenpolizei oder Zensur z.B. in Form des Presserats.

MfG
H. Krieger

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06. Januar 2008 01:04

Politik versagt wieder, wetten das...

Peter Slater (Wales-Rhondda)

Die Politik hat versaumt, Ballerfilme zu verbieten oder jetzt das neue Playstationspiel wo das Ziel ist, Kirchen und Glaubige platt zu machen. Naturlich kann ich den jungen Leuten nicht verublen, das Gleiche ausprobieren zu wollen, nur um zu sehen, was passiert. Die Diziplin fangt ihm Elternhaus an und wird in der Schule fortgesetzt. Eine Ohrfeige ist heute schon eine Straftat. Es ware schon, wenn die Politik Gestzte einfuhrt, dass zur Diziplin anregt. Eine Zwangsarbeit in sozialen Einrichtungen ware wunschenswert, damit solche Menschen mal sehen, wie es alteren oder Kranke es so geht.

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06. Januar 2008 00:58

Gewalt als Vorbild zur Befriedigung

Peter Slater (Wales-Rhondda)

Also da wundert es niemandem mehr, dass das Fernsehen nur noch Ballerfilme bringt, Playstation Kirchen platt macht, Amerika Kriege durchfuhrt, in Kenia Volksgruppen sich gegenseitig umbringen, nur damit die Befriedigung nach gewunschtwer Hamornie ertraglich wird. D

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06. Januar 2008 00:11

Migrationshintergrund?

Andreas Bergmann (Ulpian1973)

Habe ich es überlesen oder schweigt der Beitrag über den Migrationshintergrund der Täter des neuerlichen Übergriffs. Angesichts der Diskussion der letzten Tage ist doch ein solches Detail vom öffentlichen Interesse. Der mündige Bürger ist in der Lage zwischen gefühlter und tatsächlicher Bedrohung zu unterscheiden. Eine Bevormundung durch die Presse (was darf der Bürger wissen und was sollte nicht wissen) darf es nicht geben; auch wenn die Gefahr besteht, dass solche unschöne Fakten von rechten Rattenfängern aufgegriffen werden. Frei nach Marieluise Beck: Das müssen wir aushalten.

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05. Januar 2008 22:30

Wenn Politiker mehr lesen - statt reden - würden, dann wüßten sie...

Marko Hrbat (Hrbat)

>>Junge Migranten (< 2Jahre Aufenthaltsdauer) sind offenbar eine zeitlang bereit, Eingliederungsprobleme hinzunehmen.
Wenn sich diese sozialen Nachteile jedoch dauerhaft verfestigen, sinkt ihre Bindung an die Normen der Aufnahmegesellschaft. Mit den Ausgrenzungserfahrungen wächst vermutlich auch ihre Tenenz, sich zu delinquenten Gruppen zusammenzuschließen. Je länger sie soziale Ungerechtigkeit erfahren, umso stärker wird die Wahrscheinlichkeit, dass sie aus dieser Situation heraus auch Gewaltdelikte begehen. [...] Sofern also die Eingliederung neu zuwandernder Jugendlicher misslingt, entsteht ein Gefahrenpotential.

Jugendliche, die in ihrer Kindheit oder aber auch als Jugendliche von ihren
Eltern massiv geschlagen oder mißhandelt wurden, werden erheblich häufiger
selber gewalttätig als nicht geschlagene junge Menschen.<<
(S. 12 v. 26)

Quelle:
Pfeiffer, Christian / Wetzels, Peter (2001): Zur Struktur und Entwicklung der Jugendgewalt in Deutschland: Ein Thesenpapier aufBasis aktueller Forschungsbefunde. In: Oerter, R. / Höfling, S.(2001): Mitwirkung und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen. bei www.kfn.de suchen

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05. Januar 2008 21:02

Problemkinder????

Joachim Mense (JMense)

Da schlägt es doch langsam 13! Wie kann irgendjemand auf die Idee kommen, von Problem-"Kindern" zu reden, wenn es um 17-, 20- und 21-jährige geht? Sind Bundeswehrsoldaten dann auch Kinder-Soldaten, weil massenweise 18-jährige in den Kasernen hocken und mit Waffen hantieren? Und ist plötzlich auch wieder Kinder-Arbeit erlaubt, weil wir zehntausende Lehrlinge in Deutschland haben, die 17 Jahre alt sind?? Was soll diese politisch motivierte Begriffsverirrung, wenn es schlicht um Schläger geht, um Männer, die für ihre Taten unumschränkt verantwortlich sind - und dafür eben auch haftbar gemacht werden müssen.

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