Todesstrafe

Gehirnüberwachung während der Hinrichtung

In Amerika wurde erstmals eine neue Hinrichtungsmethode ausprobiert. Richter hatten angeordnet, daß die zum Tode Verurteilten schmerzfrei getötet werden sollen. Wider Erwarten kritisieren Ethikverbände die neue Praxis.

Lesermeinungen zum Beitrag

23. April 2006 12:17

Mitleid mit Tätern

Jan Buhrow (buhrow)

...ich denke nicht, dass es hier um Mitleid mit den Tätern geht, die bestialische Taten begangen haben.
Mit solchen Menschen hat sicher auch AI kein Mitleid.

Vielmehr ist die Frage, ob die Todesstrafe insgesamt haltbar ist.

Speziell wenn ich höre, dass in Ländern wie China tausende Menschen teils wegen Delikten wie "Steuerhinterziehung" Gesellschaft nicht toleriert werden.

Das riecht doch förmlich danach, dass hier unbequeme Personen bei Seite geräumt werden, oder das zumindest die Möglichkeit hierzu besteht.

Das vollstreckte Todesurteil ist irreversibel, selbst wenn sich der Delinquent als unschuldig herausstellt.

Und mit solchen Menschen sollten auch Sie Mitleid haben, Herr Schoen.

Im Übrigen hat die bestehende Todesstrafe noch in keinem Land nachweislich dazu geführt, dass anteilig weniger Straftaten begangen werden.

J. Buhrow, Limburg




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21. April 2006 23:21

Kritik an der Todesstrafe

Herbert Schoen (sn2fel)

Es ist schon ganz erstaunlich, wieviel Mitgefühl den Tätern entgegengebracht wird - von den oft bestialisch ermordeten Opfern und deren hinterbliebenen Angehörigen spricht niemand mehr. Die Opfer haben keine Lobby.

Dipl.-Wirt. Ing. Herbert Schön, Thailand

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