Deutscher Diplomatensohn

Zum Weiterleben verurteilt

Seit 17 Jahren sitzt Jens Söring in einem amerikanischen Gefängnis. Zu Unrecht, wie er sagt, denn er habe aus Liebe zu seiner damaligen Freundin den Mord an deren Eltern gestanden. Dafür bekam er zweimal lebenslang. Nun hofft er auf eine Überstellung nach Deutschland.

Lesermeinungen zum Beitrag

16. August 2007 01:23

Diplomatensohn

Thomas Haase (Anotatta)

Ich hab' alles verstanden, nur eines nicht. Wieso will er in ein Kloster?

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15. August 2007 02:20

Die Heuchler kommen wieder aus ihren Rattenlöchern

Josef Bujtor (Mramorak)

Ich habe mit einigen unfreunlichen deutschen Reaktionen gerechnet, denn es geht ja um Amerika, aber die Richter als Mörder bezeichnen, spricht doch das eigen Todesurteil aus! Mit noch grösserem Recht könnte man die "Gegner" der Todesstrafe als Mörder bezeichnen. Denn jeder freigelassene Mörder hat die Möglichkeit nochmals oder mehrmals zu morden. Aber darüber denken die "Gegner" der Todestrafe nicht nach. Denn die können gar nicht denken. Und 85% der Straftaten, in den freien Ländern, wurden begangen von Wiederholngs-Verbrechern! Die von einem inhumanen Strafrecht in den USA reden, Lügen sich und unserem Volk zuviel, vielzuviel in die Tasche. Welcher dieser "Gegner" der Todesstrafe denkt an die Opfer. Es scheint sogar ein Unrecht zu sein, an die Opfer zu denken. In einer Demokratie, unser Land fällt langsam aber sich zurück in unsere Vor-Demokratie, entscheidet die Mehrheit was geschiet - auch im Gesetzbuch!
Wer glaubt, die Bibel als Zeuge gegen die Todesstrafe gebrauchen zu könne, lügt sich auch was in die Tasche! Aber daas sind Lügen, die raus kommen. Jesus vergibt! Aber er enthebt uns nicht unserer Schuld auf dieser Erde. Niemand kann Gott als ideologischen Zeugen aufrufen!

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14. August 2007 13:08

Das US Rechtssystem ist unmenschlich

Michael Menzel (Galenos)


Es ist schon erschreckend wieviel Fälle im Laufe der Jahre aufgedeckt wurden in denen der Beschuldigte durch irgend einen Zufall der Todesstrafe entging und dessen Unschuld dann, oft nach Jahren oder Jahrzehnten bewiesen werden konnte.

Allein aus diesem Grund ist die "Todesstrafe", die ohnehin äußerst grausam vollstreckt wird - mit welcher Methode auch immer - furchtbare Ungerechtigkeit und ein Anachronismus aus den Pionierzeiten der USA. Henker sind Mörder! Richter, die die Todesstrafe aussprechen, sind ebenfalls Mörder, egal ob der Angeklagte schuldig ist oder nicht!

Dieses verkommene und korrupte Geschworenen--System ist aus der angloamerikanischen Urzeit übernommen worden und hat mit Gerechtigkeit nichts zu tun. Ein Armer ist immer ein Mörder und ein Reicher kann sich seine Freiheit erkaufen.

"Zynisch mag klingen, dass der Deutsche auch deshalb kaum Chancen auf vorzeitige Entlassung hat, weil er beteuert, unschuldig zu sein. „Der Bewährungsausschuss will Reue sehen“, sagt Marshall. „Daran fehlt es nach der Logik des Gremiums, wenn jemand leugnet.“

Das erinnert doch an finsterste Zeiten der europäischen Inquisition, die einem Menschen nur die Alternative zwischen Folter, Enthauptung oder Verbrennung ließ.

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14. August 2007 13:04

Gott sei Dank!

Robin von Eltz (robinvoneltz)

Gott sei Dank gibt es bei uns keinen derart inhuman Strafvollzug! Ein schönes Statement gegen die "tatsächlich" lebenslange Freiheitsstrafe.

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