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Von Jakob Strobel y Serra

Trutzburg im Hochgebirge: Das Hannoverhaus bei Mallnitz in Österreich

Trutzburg im Hochgebirge: Das Hannoverhaus bei Mallnitz in Österreich

17. Dezember 2007 Es gibt zwei Arten von Skihütten: die leisen und die lauten. Die einen mietet man, um seine Ruhe vom Skibetrieb zu haben und abends in der Einsamkeit vor dem Kaminfeuer zu kuscheln. Wo das am besten geht, erfährt man beim Wintersportportal www.winterreisen.de, das einen Webkatalog mit Links zu Dutzenden Hüttenseiten von kommerziellen Anbietern über die Unterkünfte des Deutschen Alpenvereins bis hin zu privaten Homepages wie „Didi's Hüttenalbum“ zusammengestellt hat. Auf einige Miethütten im Alpenraum beschränkt sich hingegen das Portal www.snownet.de, während der Sportreisenveranstalter Pfiff-Reisen (www.pfiff-reisen.de) mehr als tausend Hütten in den Alpen und in Osteuropa im Programm hat.

Viele bewirtschaftete Hütten und solche für Selbstversorger in fast allen Alpenländern findet man auch bei www.skihuettenagentur.de. Vor allem Österreich und die Schweiz bieten die Ferienhausvermittler www.tourist-online.de und www.huettenferien.de an. Hier reicht die Palette von intimen Zweibetthütten bis zu Mehrfamilienhäusern am Pistenrand für fünfundvierzig Gäste. Noch dreimal größer sind manche Hütten beim Österreich-Spezialisten www.berghuetten.com, der sich durch eine eigenwillige Poesie bei der Beschreibung seiner Objekte auszeichnet: „Liebe Hütte in absoluter Alleinlage“ - das klingt doch gut; oder wie wäre es mit dieser Ermitage: „urige Hütte für Aussteiger“.

Die richtige Musik zum Sex

Die lautesten und lustigsten Skihütten der Alpen, in denen schon weit vor Liftschluss die Party tobt, stellt die Website http://www.skiwebs.com mit verwackelten Fotos und erhellenden Details vor: „Zu später Stunde geht die Post ab, und die Sterne staunen!“, heißt es über eine Skibar im Pitztal. Welcher Après-Ski-Typ man selbst ist, lässt sich bei http://de.tickle.com/test/ herausfinden. Dazu muss man Fragen von dieser Qualität beantworten: „Welche Musik hören Sie am liebsten zum Sex?“ Und hat die Wahl zwischen diesen Antworten: „Etwas Sanftes und Melodisches; laute Tanzmusik, Disco oder House; klassische Musik mit häufigen Tempiwechseln; keine Musik, nur das Scheppern des Bettgestells.“

Text: F.A.Z., 13.12.2007, Nr. 290 / Seite R4
Bildmaterial: picture-alliance/ dpa

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