Von Jakob Strobel y Serra
28. November 2007 Warum bekommt jeder Skifahrer schlechte Laune, wenn er sich mit Schuhplattlern, Taillenzwickern, Spitzdrehern, Hüftkneifern und Stützgrätschen beschäftigen muss? Richtig, dann ist es wieder Zeit für die Skigymnastik am Anfang der Saison - kein Spaß, aber unvermeidlich. Wie es richtig geht, kann man sich auf der Seite http://www.sportunterricht.de anschauen. Sie referiert alles Wesentliche zur Skigymnastik vom Muskel- und Ausdauertraining bis zu Praktiken für den Gleichgewichtssinn und schnelle Reaktionen. Vom Bayerischen Rundfunk hat sie sich außerdem einen kleinen Bildschirm geborgt, auf dem Vorturner Übungen wie die oben genannten oder auch den Hopser, Hüpfer, Beuger und Umsteiger zeigen.
Die sieben Grundlagen der skifahrerischen Fitness erklärt die frühere Skirennläuferin Martina Ertl auf der Webpage http://www.gesundheit.de, die sich überdies mit den Gesundheitsaspekten des Rodelns, Langlaufens und Schlittschuhlaufens beschäftigt. Basisübungen findet man auch bei http://www.gesundheitpro.de/ und http://blog.snowtrex.de. Bei dieser Gelegenheit kann es nicht schaden, sich die zehn goldenen Verhaltensregeln des Internationalen Skiverbandes für ein gedeihliches Miteinander auf der Piste ins Gedächtnis zu rufen (www.fis-ski.com/de).
Ein Trost zum Schluss
Sollten Kraft und Lust des Skigymnastikers erlahmen, kann er sich auf Internet-Seiten wie www.medizin-aspekte.de neuen Antrieb holen. Hier lernt man, was alles beim Skifahren an Knie, Schulter oder Wirbelsäule kaputtgehen kann, wenn man bei der Vorbereitung schludert. Noch drastischer schildert das der Deutsche Skiverband mit allerlei Schautafeln, Röntgenbildern und Diagrammen (http://www.ski-online.de ). Immerhin findet man hier aber auch einen kleinen statistischen Trost: Das Risiko tödlicher Kopfverletzungen liegt für den Normalskifahrer bei beruhigenden 1:1,49 Millionen.
Text: F.A.Z., 22.11.2007, Nr. 272 / Seite R4
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