Andy Warhol, „200 One Dollar Bills“ von 1962, Siebdruck und Bleistift auf Leinwand, bei Sotheby's (Taxe 8/12 Millionen Dollar)

Zukunft des Kapitalismus

Warhols Phalanx

Seine frühen, rauhen Arbeiten sind begehrt: Andy Warhols Werke und der Kunstmarkt sind eine Geschichte für sich. Von Rose-Maria Gropp

Vertrauen ist gut

Kenntnis kann niemals schaden

Wer Profit mit Kunst machen will, der prüfe, was er kauft. Um diesen einfachen Grundsatz zu lernen, bemühte die Käuferin eines Gemäldes von Julian Schnabel immerhin ein New Yorker Gericht. Von Lisa Zeitz

Britische Relikte

Union Jack im Angebot

Mit Pulvergeruch und deutlichen Blessuren: Ein „Union Jack“, gezeichnet durch die Schlacht von Trafalgar, schoss bei einer Auktion in London weit über die Taxe hinaus. Von Gina Thomas

Vasari im Ausverkauf

Russische Investitionen

Eine russische Gesellschaft hat offenbar 150 Millionen Euro für Vasaris „libro di ricordi“ aufgebracht. Aus Italien ausgeführt werden, darf die Sammlung jedoch nicht, noch nicht. Von Dirk Schümer

Vier Messen in einem Monat

Die Erben von Grosvenor House

Was München kann, kann London schon lange: Nach dem Aus für die Grosvenor-House-Messe bringen sich gleich vier Nachfolger in Stellung. Von Gina Thomas

Staatlich anerkannt? Die Kieler Behörden finden, dass ein Museum für Zinnsoldatenden Krieg verherrlichen würde.

Wege zur Stiftung

Wenn der Sammler stiften geht

Zinnarmeen für die Öffentlichkeit: So mancher träumt vom eigenen kleinen Museum für die eigene Kollektion. Doch die Hürden sind hoch, guter Wille allein reicht nicht. Von Peter Rawert

Diese Gemälde von Warhol verschwanden aus dem Haus des Sammler Richard Weisman spurlos. Zunächst wurde ein dreister Diebstahl angenommen und weltweit gefahndet. Nun tauchten die Bilder in Athen auf.

Wiedersehen in Athen

Wo sind all die Warhols hin?

Anfang September konnte man es auf allen Kanälen verfolgen: In Los Angeles waren zehn Sportler-Porträts von Andy Warhol aus einem Privathaus geklaut worden - ohne ein Zeichen eines Einbruchs. Die unglaubliche Geschichte eins Diebstahls, der gar keiner war . . . Von Lisa Zeitz

UBS schließt Galerie in New York

Rückzug, aber nicht ganz

Die aktuelle Ausstellung wird die letzte sein: Die Schweizer Bank UBS tritt auf dem Kunstmarkt kürzer und schließt ihre New Yorker Galerieräume. Von Jürg Altwegg

Kirchner-Radiergummi, Kirchner-Taschenspiegel, Kirchner-T-Shirt: ein Teil des Sortiments aus dem Kirchner-Shop

Ketterers Souvenirladen

Kirchner für den Hausgebrauch

Kirchner, ein Vertreter der Gesamtkunstidee? Seine Motive gibt es jetzt auf Duschtüchern, T-Shirts und Puzzles. In Berlin öffnet jetzt der erste Kirchnershop, es wird nicht der letzte sein. Von Brita Sachs, München

Salvador Dalí im Jahr 1936

Dalí und die Marx Brothers

Giraffen in Salat aus Pferd

Salvador Dalí und Harpo Marx haben zusammen ein Drehbuch geschrieben und gezeichnet, das nie umgesetzt wurde. Geblieben sind das Manuskript und eine Kohlezeichnung des Surrealisten. Von Clementine Kügler, Madrid

Es geht um das Buch: So sieht es aus, wenn Antiquare twittern.

Antiquare lieben Twitter

Beschäftigungstherapie oder Geschäftsmodell?

Im Hintergrund wird das Antiquariatsgeschäft immer noch von einzelnen Händlern getragen. Und die haben Twitter als Kommunikationsmittel entdeckt und erlauben dort einen Einblick ins eigensinnige Wesen ihrer Zunft. Von Björn Biester

Der Auszug hat begonnen

Inventur im Zollfreilager

Nach der absoluten Diskretion der Banken, geht es nun auch einer weiteren Schweizer Institution an den Kragen. Neue Vorschriften sorgen für mehr Transparenz im Genfer Freilager. Von Jürg Altwegg

Von Reijtenbagh an das Rijksmuseum verkauft: Gerrit Berckheydes Gemälde „De bocht van de Herengracht“

Mit Risiken und Nebenwirkungen

Wenn die Kunst Pfand wird

Bares gegen Originale: Was sinnvoll klingt, birgt Tücken im Detail. Besonders dann, wenn nicht genau vereinbart wurde, welche Werke das Darlehen eigentlich sichern. Von Florian Mercker und Gabor Mues

Ein Stück von YSL

Jetzt kommen die Souvenirs

Der Reiz des Persönlichen: Wer denkt, die Sammlung von Yves Saint Laurent sei im Februar schon restlos versteigert worden, täuscht. Jetzt sind die Petitessen aus dem Besitz des Couturiers an der Reihe. Von Rose-Maria Gropp

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