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Grimme-Award-Nominierung 2008 für F.A.Z.-Literaturprojekt Literatur und Literaturdiskussion im Internet ganz anders: Das ist der Frankfurter Allgemeine Lesesaal, der heute für den renommierten Grimme Online Award 2008 im Bereich Kultur und Unterhaltung nominiert wurde. Der Lesesaal ist der offenbar gelungene Versuch, eine literarische Öffentlichkeit im Internet aufzubauen. Deutschlands buchfreundlichste Tages-zeitung nutzt das Netz für ein geistiges Netzwerk neuer Art, in dem Schriftsteller sich mit Lesern und Kritikern austauschen, sagt F.A.Z.-Herausgeber Dr. Frank Schirrmacher anlässlich der Nominierung. Der Lesesaal startete mit dem Buch Die Wohlgesinnten von Jonathan Littell in eine neue Art der Buchpräsentation: Als Vorabdruck im Feuilleton der F.A.Z. begegnete das Buch dem Leser in vertrauter Form - auf FAZ.NET las der Schauspieler Christian Berkel den Text, der zugleich als Audiodatei und als Videostream präsentiert wurde. Ergänzend wurde in Foren mit Experten sowie bekannten Publizisten und Literaturwissenschaftlern, aber auch durch und mit Lesern und Interessierten kontrovers und fundiert diskutiert. Ausgewähltes und stetig wachsendes Begleitmaterial wie die multimediale Zeitleiste, Kurzbiographien der wichtigsten Akteure, ein Glossar, zahlreiche Interviews rundeten das Angebot ab. Der Erfolg des Lesesaals ermunterte die Frankfurter Allgemeine Zeitung weitere Bücher vorzustellen. Aktuell wird mit Jutta Limbachs Buch Hat Deutsch eine Zukunft? unter wechselnden Aspekten die Chance der deutschen Sprache debattiert. Ein erstes Ergebnis war die Umbenennung des Frankfurter Allgemeine Reading Room in Frankfurter Allgemeine Lesesaal. Ansprechpartner für Rückfragen: Hubert Spiegel,
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