Zwei Blattschneiderameisen bei der Arbeit

Soziale Insekten

Wie Ameisen Staat machen

Soziale Insekten wie Ameisen und Bienen können nicht nur auf eine lange Faszinationsgeschichte zurückblicken. Sie stellen auch evolutionäre Erklärungen der Möglichkeit und Herausbildung ihrer arbeitsteiligen Gesellschaften auf die Probe. Von Georg Rüschemeyer

Ihm reichen lichtschwache Lochkameraaugen: der archaische Kopffüßer Nautilus.

Evolutionstheorie

Wer Augen hat, zu sehen...

Die Evolution des komplexen Linsenauges plausibel zu machen, war für Darwin eine große Herausforderung. Heute können die Evolutionspfade, die zu verschieden gebauten Augen führen, als Lehrbuchbeispiele der Evolutionstheorie gelten. Von Georg Rüschemeyer

Zwei männliche “Endler“, Poecilia wingei.

Evolutionstheorie

Adaptation im Zeitraffer

Evolutionäre Entwicklungen brauchen im allgemeinen lange Zeiträume, längere zumindest, als dass sie sich unter Laborbedingungen verfolgen ließen. Doch wenn man es klug anstellt, lassen sich Anpassungsprozesse unter Selektionsdruck eindrucksvoll beschleunigen. Von Jörg Albrecht

Michael Endes Jim Knopf kann als Gegenschichte zur nationalsozialistischen Pervertierung von Darwins Theorie gelesen werden

Darwin-Jahr 2009

Jim Knopf rettet die Evolutionstheorie

Michael Endes „Jim Knopf“ ist mehr als nur ein Kinderbuch. Nicht nur weil dem Titelhelden Jemmy Button Pate stand, der mit Charles Darwin von den Galápagos-Inseln zurückkehrte. Wer Endes Buch genauer liest, sieht darin gar eine Gegengeschichte zur nationalsozialistischen Vereinnahmung der Evolutionstheorie. Eine Neuinterpretation von Julia Voss.

Evolutionäre Philologie teilt nicht die Sache des begeisterten Lesers: der Literaturwissenschaftler Franco Moretti

Evolutionstheorie der Literatur

Gibt es eine DNA der Literatur, Herr Moretti?

Romane essen einander nicht auf, aber sie konkurrieren um die Zeit ihrer Leser: Der Literaturwissenschaftler Franco Moretti untersucht Literatur mit den Mitteln der Evolutionstheorie. Im Gespräch erklärt er, welche äußeren Kräfte auf die Entwicklung literarischer Formen einwirken.

Legt man Darwins Maßstäbe auf den Fortschritt der Kochkunst ab, muss man sehr skeptisch werden

Evolution in der Kochkunst

Survival of the Leckerest

Setzen sich in der Spitzenküche nur die Besten durch? Ein guter Koch wird eben manchmal doch übersehen. Wenn Qualität aber kein Zufall mehr ist, droht der Sieg des kulinarisch Schwachen und ein Ende der Gemütlichkeit. Von Jürgen Dollase

Fortschritt ist für den Sozialdarwinisten eine Sache der Krieger, Diebe und Mörder

Die Anfänge des Sozialdarwinismus

Die Antiquiertheit des Menschen

Der englische Journalist Walter Bagehot war der Erste, der die Übertragung von Darwins Evolutionstheorie auf die Sozialwissenschaft versuchte. Um den Fortschritt der Gattung zu gewährleisten, musste er über Leichen gehen. Von Patrick Bahners

Max Ernst: “Europa nach dem Regen“ von 1940-42

Darwin und die Kunstgeschichte

Die überleben werden - ein Blick ins Jahr 2500

Darwin wirkte tief in die Kunstgeschichte hinein. Max Ernst etwa glaubte an die Evolution, nicht aber daran, dass sie einen Fortschritt bedeute. In seinem Collage-Zyklus „Histoire naturelle“ liefert die Evolutionstheorie den Hintergrund für eine pessimistische Deutung der Menschheitsgeschichte. Von Pamela Kort

Eine weiße Taube wird auf den kognitiven Test in der „Problembox” vorbereitet

Evolution aus der Vogelperspektive

Die weise Taube

Aus der Vogelperspektive ist die Evolution anders verlaufen. Die kleinen Gehirne der Federtiere sind zu viel größeren Leistungen fähig, als Darwin annahm. Eine Gruppe von Forschern der Bochumer Ruhr-Universität will nun die Gedanken der Tauben lesen. Von Joachim Müller-Jung

Bei der Evolution hat immer Meister Zufall die Hände im Spiel

„Evo Devo“-Forschung

Danken wir den Fischen mit fünf Fingern

In der Evolutionsforschung verbinden sich heute Charles Darwins und Ernst Haeckels große Ideen: Wie wird das Ei zum Tier und das Tier zur Art? Die Fragen, die die Evolutionsbiologie heute beschäftigen, konnte Darwin selbst freilich noch nicht erahnen. Von Axel Meyer

Die Pflanzenwelt ist Darwins unbekanntere Heimat

Darwins Pflanzenforschung

Und es überkreuzt sich doch!

Revolutionär war er nicht nur als Zoologe: In seinem Garten führte Charles Darwin Untersuchungen an Pflanzen durch, die unser Verständnis der Botanik umgestürzt haben. Von Cord Riechelmann

Löwe und Luchs an der Spitze einer Hierarchie, die es nicht mehr geben soll

Dietmar Daths „Die Abschaffung der Arten“

Ein neuer Himmel auf einer neuen Erde

Große Erzählungen von Liebe und Tod: Dietmar Daths Roman „Die Abschaffung der Arten“ kämpft mit Darwin, Marx und Lenin um das gute Überleben. Die Menschheit hat abgedankt, hybride Lebewesen lenken die Geschicke der Welt, die keine Herren und Knechte mehr kennen soll. Von Thomas Anz

Wird er die Entschuldigung annehmen? Charles Darwin (1809 - 1882)

Die anglikanische Kirche entschuldigt sich

Sorry, Darwin

So polemisch der Bischof von Oxford Darwins Evolutionstheorie angegriffen hatte, so pointiert hatte ihr Fürsprecher gekontert. Jetzt entschuldigt sich die anglikanische Kirche für den fast verjährten Affront. Der Vorfall liegt knapp hundertfünfzig Jahre zurück. Von Julia Voss

Angekommen im digitalen Zeitalter: Charles Darwin

Internet

Darwin online

Wer sich für das Werk Charles Darwins interessiert, sollte sich „Darwin Online“ ansehen. Das vor zwei Jahren begonnene Projekt der Cambridge University bietet mittlerweile fast 150.000 digitalisierte Seiten: Von Werken, Entwürfen und Briefen Darwins bis zu zeitgenössischen Sekundärquellen. Von Matthias Glaubrecht

15 - 28 von 33 Beiträgen
Zum AnfangZurück 1 | 2 | 3 VorZum Ende blättern