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F.A.Z.-Video

Jim Knopf lernt die Evolutionstheorie

Vor über dreißig Jahren stand Jim Knopf zuletzt für die Augsburger Puppenkiste vor der Kamera. Als er durch einen F.A.Z.-Artikel neue Fakten über seine Geburt erfuhr, entschied er sich spontan für ein Comeback an alter Wirkungsstätte, um offene Fragen mit Frau Mahlzahn zu diskutieren. Wir haben ihn dabei gefilmt.

Elektronenmikroskopische Aufnahme von Saccharomyces cerevisiae, auch Bier- und Backhefe genannt

Evolutionsbiologie

Der Duft der Backhefe

Versuche mit Pilzen und Bakterien entschleiern dank des raschen Generationenwechsels elementare Geheimnisse der Evolution. Das gilt nunmehr sogar für sexuelle Selektion auf genetischer Ebene. Von Diemut Klärner

Zum Beispiel die Taufliege: Expression von Hox-Genen in den verschiedenen Körperregionen

Hox-Gene

Ordnung im Körperbau

Baupläne sind genetisch tief verankert: Die sogenannten Hox-Gene sorgen dafür, dass sie sich in der Embryonalentwicklung ausbilden. Für prägnante Unterschiede zwischen verschiedenen Tierformen sorgen gleichzeitig Steuergene höherer Ordnung. Von Diemut Klärner

Drei Jahre haben sie für Erkundungen abseits direkter Reisewege Zeit - doch dann müssen die Nistplätze rechtzeitig erreicht werden.

Orientierung bei Zugvögeln

Herumtreiber unterm Südhimmel

Die Flugroute vieler Zugvögel steckt quasi im Genom. Doch diese Wegbeschreibung ist keineswegs fixiert. Deutsche Forscher haben die gewaltigen Umwege lernender Jungvögel am Beispiel der Eleonorenfalken dokumentiert. Von Diemut Klärner

Äußerlich ist „Psychedelika” unverkennbar. Zwei vor siebzehn Jahren eingeschickte Museumsexemplare konnten nach einer molekularbiologischen Analyse nun dieser Fischart zugewiesen werden.

Biosystematik

Im Dickicht der Stammbäume

Darwin ebnete den Weg zur Einsicht, dass alle Organismen miteinander verwandt sind. Doch wie die Verwandtschaftsbeziehungen jeweils genau aussehen, ist oft schwer herauszufinden. In Berlin ging es unlängst, hochkarätig besetzt, um solche Fragen der Biosystematik. Von Matthias Glaubrecht

Charles Robert Darwin auf einem Bild von M.B.Messer aus dem Jahr 1912, das gegenwärtig in einer Ausstellung über Darwin und die Kunst in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt zu sehen ist.

Evolutionstheorie & Theologie

Darwin an der Schwelle

Die katholische Kirche lud die Wissenschaft zur Konferenz an die päpstliche Hochschule Gregoriana in Rom. Es ging um die Frage, was die Evolutionstheorie mit dem Glauben zu tun hat. Von Ulf von Rauchhaupt

Staphylococcus-aureus-Bakterien im Kampf mit weißen Blutkörperchen.

200 Jahre Darwin

Die mikroskopischen Spiele der Evolution

Ohne Mechanismen, die genetische Vielfalt erzeugen, keine Evolution. Pathogene Mikroben führen dieses Prinzip vorzüglich vor Augen: Sie variieren kontinuierlich und mit großer Geschwindigkeit ihre Genome. Von Jörg Hacker

Charles Robert Darwin auf einem Gemälde von M. B. Messer aus dem Jahr 1912

200 Jahre Darwin

Vom Nutzen der Vergängnis und des Zufalls

Vor zweihundert Jahren wurde Charles Darwin geboren, vor hundertfünfzig Jahren erschien sein wissenschaftliches Hauptwerk zum ersten Mal. Was macht seine Theorie zu mehr als einer bloß historischen Erscheinung? Von Hubert Markl

Eine Rekonstruktion des wohl bekanntesten Vogelvorläufers, des Archaeopteryx.

Paläontologie

Überraschungen in Vogelhirnen

Vögel sind zu erstaunlichen kognitiven Leistungen fähig. Sollte solche Fähigkeiten nicht schon ihren Vorläufern im Tertiär einen Vorteil gesichert haben? Für englische Forscher erhärtet sich dieser Verdacht an fossilen Funden. Von Diemut Klärner

Ein Strang genügt: eine RNS-Struktur

Ursprung des Lebens

Die Evolution im Labor

In einer RNS-Welt dürften die ersten Schritte des Lebens stattgefunden haben, bevor das Wechselspiel von DNS und Proteinen begann. Nun haben Wissenschaftler erstmals RNS-Moleküle hergestellt, die sich nur mit Hilfe von ihresgleichen reproduzieren. Von Diemut Klärner

Der Stummelkormoran der Galápagos-Inseln auf einer Lithographie von John Gerrard Keulemans aus dem Jahr 1912

Darwins Stummelkormoran

Prekäres Inselglück

Flügel bracht der Stummelkormoran nicht, den Charles Darwin 1835 auf den Galápagos-Inseln sah. Aber seine Anpassung an die sehr speziellen Bedingungen an den Küsten von Fernandina und Isabela macht ihn verwundbar. Von Diemut Klärner

Großer Aufwand für eine auch nicht ganz unwichtige Angelegenheit: ein balzender männlicher Pfau

Sexuelle Selektion

Ornament ist kein Verbrechen

Sexuelle Selektion hat im Tierreich vermutlich verschiedene Bedeutungen und Funktionen. Sie beschäftigen die Evolutionsbiologen und Verhaltenökologen nach wie vor. Von Richard Friebe

Epigenetik

DNA ist nicht alles

Das Genom ist nicht die Blaupause, nach der ein Organismus auf vorgespurten Bahnen seine Entwicklung absolviert. Manchmal können auch Umwelteinflüsse vererbt werden: über Imprinting und andere epigenetische Mechanismen. Von Sonja Kastilan

Ein Versuchslabor der Evolution: der Viktoriasee in Ostafrika

Artenbildung

Darwins bunte Hunde

Im ostafrikanischen Viktoriasee leben hunderte von Buntbarscharten, an denen sich das Spiel der Adaptation und Artenaufspaltung wunderbar studieren lässt. Die Farbzeichnungen der Fische spielen dabei eine wesentliche Rolle. Von Diemut Klärner

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