„Sculptura“

Noch eine neue Messe in Berlin

Von Camilla Blechen, Berlin

15. Juli 2008 In zeitlicher und räumlicher Nähe zur Berliner Antiquitätenmesse "Ars Nobilis" will sich im Schlüterhof des ehemaligen Zeughauses eine Spezialmesse für alte und moderne Plastik etablieren. Auf Einladung des Deutschen Historischen Museums werden dreizehn deutsche und eine Reihe internationaler Händler zwischen dem 12. und dem 16. November Skulpturen anbieten, wobei das Hauptaugenmerk den Bildwerken des Mittelalters gelten soll. Ihre Teilnahme an der neuen "Sculptura" zugesagt haben Julius Böhler und Maria-Luise Hopp-Gantner (beide Starnberg), Georg Laue und S. Mehringer (München), Senger und Wenzel (Bamberg), Bernhard Decker (Frankfurt), Neuse (Bremen), Josef Esch (Düsseldorf) und Rainer Jungbauer (Straubing).

Die Berliner Galerie Nierendorf wird Bronzen von Gerhard Marcks und Joachim Karsch zeigen; Appel aus Frankfurt kündigt Vertreter der Klassischen Moderne an; Eine One-Man-Show des Kolumbianers Fernando Botero plant Thomas (München). Als ausländische Teilnehmer registriert sind der Basler Antikenhändler Jean-David Cahn, Sam Fogg (London) und Anthony Blumka (New York). Flankiert wird die neue Messe in Zusammenarbeit mit dem Berliner Bodemuseum von einem zweitägigen wissenschaftlichen Symposion. Am 14. November stellen vier Museumskuratoren die von ihnen betreuten Sammlungen vor, am folgenden Tag werden Gattungen und Funktionen der abendländischen Skulptur erörtert. Zu den Referenten zählen Vinzenz Brinkmann (Frankfurt), Volker Krahn (Berlin), Frank Matthias Kammel (Nürnberg), Matthias Weniger (München) und Saskia Hüneke (Potsdam).



Text: F.A.Z.
Bildmaterial: Ulrich Schwarz

 
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