Made in Germany ist ein wichtiges Attribut für den Markenerfolg in der Krise.
Markenführung in der Rezession braucht Konsistenz.
Made in Germany ist weiterhin ein weltweit respektiertes und verkaufsförderndes Gütesiegel, so lautet das Fazit des 3. Deutschen Marken-Summits am 16. und 17. Juni 2009. Welchen Wert Made in Germany zukünftig für die Markenführung hat, in welchen Märkten es besonders hilfreich ist und wie sich der Begriff wandelt - das waren Themen, die mehr als 130 Teilnehmer intensiv und teils kontrovers diskutierten. Zu dem Forum hatten das F.A.Z.-Institut und die Mitveranstalter Bird & Bird, Interbrand, Deutsche Telekom, DDB Group Germany, TNS Infratest sowie PricewaterhouseCoopers Unternehmensleiter und Markenmanager nach Berlin eingeladen. Die zentralen Ergebnisse lauten:
Made in Germany ist nach wie vor ein wertvolles Attribut - auch und insbesondere für die Markenführung im Export und Emerging Markets. Gerade in der Rezession stützt Made in Germany die Markenführung, sein Wert ist für das produzierende Gewerbe und den Mittelstand höher als im Dienstleistungs-Sektor. In Krisenzeiten sehnen sich Konsumenten nach Konstanz - klare und konsequente Markenführung ist daher ein Muss. Nur starke Marken werden dauerhaft überleben. Das Management muss mutiger und kontinuierlicher Marken führen, Aktionismus vermeiden und sich auf Kernaufgaben zurückbesinnen.
Ausgewählte Thesen des Deutschen Marken-Summits im Einzelnen
u.a. von Gerd-Rüdiger Lang (Gründer und Inhaber, Chronoswiss Uhren GmbH), Dr. h.c. Helmut O. Maucher (ehem. Präsident und Vorstandsvorsitzender der Nestlé S.A.) und Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Heribert Meffert (em. Direktor des Instituts für Marketing an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster)
Impressionen des Haupttages, Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom AG
Impressionen des Vorabends, Bode-Museum Berlin