Auferstanden in Berlin: Das Tor der Divrigi Ulu-Moschee, eine von 23 Unesco-Weltkulturerbestätten in der Türkei

Die Türkei hat als Partnerland der diesjährigen Internationalen Tourismusbörse vor allem eines versucht: Sympathisch zu sein. Allen voran schritt ihr Tourismusminister - wir sind ihm gefolgt. Von Karen Krüger

Ich habe Heimweh nach Sirmione“, hat Maria Callas angeblich kurz vor ihrem Tod gesagt. Ein Jahrzehnt lang verbrachte sie die Sommermonate in dem grellen Städtchen am Gardasee, das sich nur in der Nebensaison den Luxus der Melancholie gönnt.

Die Parkplätze sind leer, die meisten Restaurants geschlossen, und das Fremdenverkehrsamt wirbt mit der rätselhaften Zeile „1 auf Papier Garda“: Graue Tage in Sirmione am Gardasee. Von Andreas Schlüter

1.: Was sind eigentlich Griechen?

Warum lohnt es sich, für eine schöne Griechin in den Krieg zu ziehen? Welchen „griechischen Wein“ hat Udo Jürgens eigentlich besungen, und warum verdankt Griechenland seine Existenz einem bayerischen Prinzen? Ein Frage-Antwort-Spiel zur Völkerverständigung.

Keine verlockende Aussicht: Das Internet erleichtert zwar das Reisen, aber irgendwann sollte Schluss sein. Diese Frau am Ostseestrand von Ahlbeck will sich von ihrem Laptop aber nicht trennen

Das Reisen ist dank des Internets viel einfacher geworden: Flüge buchen, Hotels bewerten oder Orte studieren. Ins Blaue hinein muss niemand mehr fahren. Im Netz erfährt man alles. So weit die virtuelle Suggestion. Doch was ist dieses Wissen wert? Von Jakob Strobel y Serra

Schöner als Manufactum: In der Bahnhofsgaststätte von Altenbeken ist die Welt noch in Ordnung.

Wer von Westfalen aus mit dem Zug nach Süden fährt, der macht im Bahnhof Altenbeken Station. Die Zeit dort scheint stehengeblieben zu sein - das Verweilen beginnt man zu lieben. Von Jan Wiele

Prunk und Pracht der Kunst: die Semperoer in Dresden, die vor 25 Jahren wiedereröffnet wurde.

Sucht man im Internet nach der beliebtesten Oper der Welt, bekommt man als Antwort wahlweise "Die Zauberflöte", "La Traviata", "Carmen" - und noch einige andere mehr. Darauf ist also kein Verlass. Von Jakob Strobel y Serra

Die Welt von der Brücke der “Kalahari“ aus gesehen: Am Ende ist der Hafen von Kapstadt viel zu schnell erreicht.

Fünfzehn Tage braucht ein Containerfrachter von Bremerhaven bis nach Kapstadt. Den Takt an Bord diktiert die Ladung - von Langeweile ist trotzdem keine Spur. Von Gaby Mayr

Willst du rasen, auf guten und auf schlechten Hängen?

So geht es nach der Hochzeit richtig schön bergab: Erst die Trauung auf dem Berg, dann die Schussfahrt ins Glück. Zwei Spuren im Schnee, die an einem Punkt zu einer gemeinsamen Linie verschmelzen. Wie sich Heiraten mit Skifahren kombinieren lässt. Von Bernd Steinle

Seit Monaten vom Eis eingeschlossen: der Hafen von Vitte auf der Ostsee-Insel Hiddensee

Seit zwei Monaten ist Hiddensee vom Eis eingeschlossen. Die Bewohner konnten zeitweise überhaupt nicht versorgt werden. Selbst die Kanzlerin ließ sich die Lage schildern. Dabei ist eben einfach Winter, wie die Insulaner sagen. Von Frank Pergande

Meister im Meilensammeln: George Clooney in “Up in the Air“

Sie jagen Flugmeilen, als wären diese ihr Lebenselixier: ,Mileage Maniacs' heißen die Vielflieger, die dem Kinofilm "Up in the Air" Pate standen. Von Nina Rehfeld

Sylt oder Arktis? An der Sturmhaube bei Kampen schwappt das Meer als Semifreddo in die Schneewehen am Strand.

Es sind kaum Menschen da, und es schneit mehr als in jedem Skigebiet: Wer Ruhe sucht, für den ist Sylt der beste denkbare Wintererholungsort. Von Niklas Maak

Pistenschreck in Schusshocke: In den Kinderskiclownclub bekommt diesen Nachwuchsläufer niemand mehr.

Immer mehr Skigebiete in den Alpen werben damit, familienfreundlich zu sein. Das klingt gut. Doch stimmt das auch? Und was ist überhaupt familienfreundlich? Von Georg Weindl

Nach Sarajevo geht es aber in die andere Richtung: Von der Bobbahn aus griffen die Serben während des Krieges die Stadt an.

In Sarajevo sind die Erinnerungen an die Olympischen Winterspiele untrennbar mit dem Krieg verbunden. Doch die Menschen haben sich geschworen, dass Olympia über das Trauma siegen wird. Von Karen Krüger

Alle reden vom Wetter - wir leiden darunter

Bei der Bahn ist noch nicht einmal mehr auf die Verspätungen Verlass! Greifen wir zum Beweis das erstbeste Beispiel heraus, eine einfache Fahrt mit der Deutschen Bahn an einem Samstag, sagen wir, von Brühl bei Köln nach Heidelberg. Von Edo Reents

19.03.2010 00:00

Am Ursprung von «Moby-Dick»

19.03.2010 00:00

Geschichten und Geschichte

19.03.2010 00:00

Licht am Ende des Tunnels

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