Wien

Eine Verkehrsader als Lebensraum

Der Wiener Gürtel markiert den Verlauf des alten Linienwalls, hinter dem die Vororte lagen. Eine Grenze ist dieser Verkehrsschlauch geblieben, der die Innenbezirke von den meist weniger feinen Außenbezirken trennt. Proletarische Vergangenheit und neue Szenen gehen hier ineinander über. Von Verena Mayer

Lesermeinungen zum Beitrag

14. Mai 2008 14:41

Ach wissen Sie, Reinhard Markner (r_markner),

TOBIAS RÜGER (t.ruger)

für eine solide anti-faschistische Annekdote kann man die Sache mit den Jahreszahlen durchaus etwas vereinfachen. (Ist Gang und Gäbe hierzulande.)

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13. Mai 2008 18:57

Linksverkehr

Reinhard Markner (r_markner)

Wien und die umliegenden Gebiete wechselten erst am 19. September 1938 zum Rechtsverkehr, Monate nach dem Anschluß an das Deutsche Reich.

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13. Mai 2008 16:05

Wien

Steffen Pawelczack (Pawelczack)

Vor einigen Jahren habe ich Wien zum ersten und bis jetzt einzigen Mal besucht. Ich muß sagen, daß ich die Stadt als sauber und schön, aber auch als etwas langweilig und miefig empfunden habe. Der Gürtels wäre die einzige Überraschung. Die Lokale in den Bögen der Stadtbahntrasse gefielen mir sehr und auch die Atmosphäre dort fand ich angenehm aufregend. Es überrascht mich allerdings wenig, daß man in Wien bestrebt ist auch diesen Teil der Stadt gleichzuschalten. Ein Grund mehr der Auffassung von Karl Kraus zu folgen, der gesagt haben soll: "Wenn die Welt untergeht, dann gehe ich nach Wien. Dort passiert alles 10 Jahre später." SPa

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