Vor fünf Jahren landete der Rover Spirit auf dem Mars und ist heute immer noch in Betrieb. Bloß herumrollen kann er seit einiger Zeit nicht mehr, weil er im Marssand stecken blieb. Nun soll er wieder flottgemacht werden. Von Günter Paul
Im Zuge eines gezielten Sonden-Einschlags will die amerikanische Weltraumbehörde NASA Wasser auf dem Mond nachgewiesen haben. Bislang hatten Forscher nur vage Hinweise auf Spuren von Eis gefunden.
Errichtet wurde es auf dem Gornergrat, bald wird es in der Nähe von Lhasa stehen. Die chinesischen National Astronomical Observatories übernehmen demnächst das Submillimeter-Teleskop Kosma. Von Günter Paul
Ein Weltraumkommando gibt es nicht nur in Science-fiction-Filmen, sondern auch bei der amerikanischen Luftwaffe - und es macht den Astronomen durch verschärfte Auflagen für die Verwendung von Laserstrahlen das Leben schwer. Von Günter Paul
Der Saturn und seine Ringe sind immer noch für Überraschungen gut: Wissenschaftler haben sich nun genauer mit dem Staubring befasst, der mit dem Weltraumteleskop Spitzer aufgespürt worden war. Von Hermann-Michael Hahn
Nasa-Forscher haben eine Sonde auf den Mond fallen lassen. Das erhoffte Feuerwerk fiel leider aus. Bleibt damit weiter offen, ob es auf dem Mond gefrorenes Wasser gibt? Von Ulf von Rauchhaupt
Die als Geschoß eingesetzte Raketenstufe der Sonde LCROSS ist wie geplant auf der Mondoberfläche aufgeprallt und dabei gefilmt worden. Kurz darauf stürzte auch die Sonde ab, die vorher noch Daten aus der Trümmerwolke zur Erde gesendet hat. Die Auswertung der Aufzeichnungen wird noch einige Zeit dauern.
Die Meldung der Nasa, man habe nun einen Liter Wasser pro Tonne Gestein auf dem Mond nachgewiesen, sorgte für Aufsehen. Sieht man sich die Sache näher an, verflüchtigt sich freilich Wasser wie Aufregung. Von Günter Paul
Neue Kompositaufnahmen des Andromedanebels im ultravioletten Bereich lassen wesentlich mehr Objekte erkennen als bisher in diesem Sternsystem. Sie geben auch Aufschlüsse über den Prozess der Sternentstehung. Von Günter Paul
Mit Modellrechnungen hat eine Forschergruppe der Universität Jena ein realistisches Gesamtbild des Sterns HR 8799 und seiner drei im Vorjahr entdeckten Begleiter entworfen. Von Hermann-Michael Hahn
Zu den ersten Aufnahmen mit der neuen Weitwinkelkamera des Weltraumteleskops Hubble zählt ein Bild des Schmetterlingnebels NGC 6203. Er ist ungefähr 3800 Lichtjahre von uns entfernt ist. Von Günter Paul
Die Aminosäure Glyzin im Schweif eines Kometen und organische Verbindungen im Sternentstehungsgebiet des Sagittarius B2 zeigen: Auch im All bilden sich einfache Bausteine des Lebens. Von Manfred Lindinger
Dreizehn Millionen Lichtjahre von uns entfernt ist die Spiralgalaxie NGC 4945 und ähnelt in vieler Hinsicht unserer Milchstraße. In ihrem Zentrum vermuten die Astronomen allerdings ein aktives Schwarzes Loch. Von Hermann-Michael Hahn
Seit fast fünf Jahrzehnten versuchen Forscher, kosmische Erschütterungen direkt nachzuweisen, doch blieben alle Bemühungen bisher erfolglos. Auch jüngste Messungen konnten keine Gravatiationswellen registrieren. Doch das ist für die Wissenschaftler keine Enttäuschung. Von Manfred Lindinger