Columbus-Modul an der ISS

Und jetzt zum Mars!

Mit dem Weltraumlabor Columbus, das an diesem Montag installiert wird, ist Europa endlich in die Internationale Raumstation eingezogen. Aber wie soll es nun weitergehen? Die Esa hat den Mars im Visier. Bemannte Raumfahrt scheint kaum finanzierbar. Von Ulf von Rauchhaupt

Lesermeinungen zum Beitrag

12. Februar 2008 11:10

"Weltraumfahrt", "Raumstation" 400 km über Grund ...

Peter Munk (Tanzbodenkoenig)

eigentlich ein herzhafter Lacher wäre hier angebracht;
das liest sich wie ein Nußschälchen , das in den Ozean hinaussoll.

Denn im sicheren Abstand zu den ersten Ausläufern des (bzw. der beiden ) Van - Allen - Gürtel(s) läßt es sich prima und gefahrlos dahindümpeln, die immer gleichen Kreise ziehend, und die Erdenbewohner schauen empor, halten es für "Weltraumfahrt". Und für "Astronauten". Diese Begriffe werden immer und immer wieder verwendet. Doch da ist kein "Weltraum" , sondern Vermeidung von "Weltraum". Der ist nämlich viel zu gefährlich. Der lebensschützende Van - Allen - Gürtel ist hier die Grenze. Es ist lediglich ein besonders erdnaher Orbit.

Es waren zuletzt die Apollo - Mond - Missionen vor mehr als 35 Jahren, die Menschen praktisch ohne adäquaten Strahlenschutz dorthin brachte, wo wirklich ein rauher Sonnenwind weht. Und um ein Haar wäre ja auch eine Katastrophe eingetreten; nur durch Zufall entwischte man bei einer solchen Mission einem todbringenden "Sonnen - Flare".

Irgendeinen schlüssigen Beweis, daß die "Menschheit" inzwischen weltraumtauglicher ist als damals, besonders in Hinblick auf die anvisierten Marsflüge, und daß taugliche Schutzschilde zur Abwehr der Weltraumstrahlung existieren, gibt es nicht !

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