Columbus-Modul an der ISS

Und jetzt zum Mars!

Von Ulf von Rauchhaupt

11. Februar 2008 Die riesige Digitaluhr am Ufer des Banana Creek springt auf null. Dann scheint einen Moment lang nichts zu passieren. Seelenruhig fliegt noch einmal ein Vogel am Himmel über dem Kennedy Space Center. Und noch immer steht das weiße Raumschiff aufrecht an seinem Stahlturm, die dicke rote Rakete unter dem Bauch, die in Wahrheit ein Treibstofftank ist. Dann bricht die Hölle los. Zunächst unsichtbar aus dem Sicherheitsabstand von fast fünf Kilometern zünden die Triebwerke. Die Flammen treffen auf einen Wasserschwall, mit dem die Startrampe im selben Moment geflutet wird, und verwandeln den Ort im Nu in eine quellende Wolkenbank, aus der sich nun das Spaceshuttle überraschend langsam auf gleißenden Feuersäulen in den Himmel erhebt. Dann erst wird es laut, furchtbar laut. Das Knattern der beiden seitlichen Feststoffraketen, das noch über Kilometerdistanzen die Magengrube massiert, als stünde man bei einem Rockkonzert vor dem Basslautsprecher, hier klingt es allen wie Musik in den Ohren.

Die Szene spielte sich hier schon 120 Mal ab. Aber als es am vergangenen Donnerstag wieder einmal so weit war, lauschten nicht nur die Verantwortlichen der amerikanischen Weltraumbehörde Nasa, die den zunächst für Anfang Dezember 2007 geplanten Start des Shuttles Atlantis wegen eines Wackelkontaktes im Sensorsystem des Wasserstofftanks mehrfach hatten verschieben müssen - und denen dann bis kurz vor dem Start eine Schlechtwetterfront erneut einen Strich durch die Rechnung zu machen drohte. Das Getöse am Banana Creek entzückte vor allem auch die vielen europäischen Raumfahrtmanager und -ingenieure, die sich schon zum zweiten Mal auf dem amerikanischen Raumhafen an der Ostküste Floridas versammelt hatten. Denn in der Ladebucht der Atlantis wartete das europäische Weltraumlabor Columbus auf seinen Transport zur Internationalen Raumstation ISS.

Immer wieder Verzögerungen

Doch Europa wartet schon viel länger darauf, der Wohngemeinschaft in 400 Kilometern Höhe endlich ein eigenes Zimmer hinzufügen zu dürfen. Wobei die Hälfte dieses Zimmers an die Amerikaner untervermietet wird - als Gegenleistung unter anderem dafür, dass die Nasa den Transport übernimmt. Wäre alles nach Plan gegangen, dann hätte die an diesem Montag beginnende Montage des acht Meter langen und viereinhalb Meter dicken Zylinders bereits vor fünf Jahren stattfinden sollen. „Zwei Jahre wurden durch russische Budgetprobleme verursacht, die den ganzen Aufbau der ISS verzögerten“, sagt Alan Thirkettle, der ISS-Programmmanager bei der Europäischen Weltraumorganisation Esa. „Und nach der Columbia-Tragödie ging es noch mal drei Jahre nicht weiter.“

Astronaut Schlegel auf der ISS: “Für Europa hat die bemannte Raumfahrt begonn... Das Esa-Logo im Sonnenlicht verrät: Columbus ist im All Den Mars im Blick: Esa-Direktor Dordain in Cape Canaveral Das Columbus-Modul im offenen Laderaum des an der ISS angedockten Shuttles Wie Sterne am Himmel: Shuttle und ISS in einer Teleskop-Aufnahme von der Erde

Da grenzt es an ein Wunder, dass die Verzögerung verhältnismäßig bescheidene Mehrkosten verursacht hat. Am Ende waren es etwa 50 Millionen Euro - bei einem 880-Millionen-Projekt. Dabei wird das von dem Raumfahrtunternehmen EADS Astrium in Bremen entwickelte Labor bereits mit einem guten Teil seiner Einrichtung zum Experimentieren unter Schwerelosigkeit zur ISS gebracht. Anders als beim amerikanischen Labormodul Destiny, in dem nach der Anlieferung erst monatelang geklempnert werden musste, kann die wissenschaftliche Arbeit in Columbus praktisch sofort beginnen, wenn die Atlantis am 16. Februar wieder ablegt. Auf diese Effizienz ist Thirkettle besonders stolz. „Aber unsere Industriepartner und wir haben dafür auch ziemlich geschuftet.“

Bemannte Raumfahrt hat nicht nur Fans

Haben sich das Geld und die Mühe gelohnt? Die bemannte Raumfahrt - und die ISS im Besonderen - hat ja nicht nur Fans. Denn sie ist teuer. Allein Europa hat bisher fünf Milliarden Euro investiert, denen noch weitere vier Milliarden folgen werden. Das entspricht - verteilt über den Zeitraum, in dem diese Kosten anfallen - zwar lediglich dem Betrag, der für zwei Kilometer Autobahn im Jahr in jedem der zehn beteiligten Staaten benötigt wird: ein Klacks, verglichen mit den Summen, die Regierungen in andere, weit weniger innovative Industriezweige als die Raumfahrtbranche fließen lassen. Aber die Sinnfrage stellt sich trotzdem.

Die Kritiker teilen sich in zwei Gruppen. Den einen passt die ganze Richtung nicht. Hierzu gehören insbesondere Wissenschaftler, die glauben, die teure bemannte Raumfahrt fresse Geldmittel, die sonst allein der Forschung zugutekämen. „Sie stellen sich die Forschungsgelder wie die Flüssigkeit in kommunizierenden Röhren vor“, sagt Esa-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain. Würde man da die besonders dicke Röhre der bemannten Raumfahrt dichtmachen, dann, so hoffen die Kritiker, müssten die Pegel in den anderen Röhren doch kräftig ansteigen. Für Forschungsmanager wie Dordain ist das eine äußerst naive Vorstellung. „Das gilt in der Strömungsmechanik, aber nicht in der Mechanik von Budgets.“

Zweifel an der ISS

Trotzdem haben die Freunde der bemannten Raumfahrt oft einen schweren Stand, wenn sie auf der ISS nicht nur wissenschaftliche Daten, sondern vor allem auch Erfahrungen gesammelt sehen wollen, um dem Menschen langfristig zu ermöglichen, in die Welt jenseits seines Heimatplaneten vorzustoßen. Die Frage, warum das weniger erstrebenswert sein soll, als beispielsweise etwas über Elementarteilchen oder den Urknall herauszufinden, dürfte sich nicht so einfach beantworten lassen.

Andere Kritiker dagegen finden Forschung unter Schwerelosigkeit durchaus finanzierenswert, bezweifeln aber, dass die auf der ISS effizient geleistet werden kann. Gerade angesichts der Probleme mit der Shuttle-Flotte, die 2010 außer Dienst gestellt werden soll, fürchten sie, dass so schöne Hardware wie das Columbus-Modul gar nicht adäquat genutzt werden kann - wegen Personalknappheit im All.

„Leute, die so etwas behaupten, haben keine Ahnung“, sagt Alan Thirkettle. „Momentan haben wir drei Besatzungsmitglieder und ein Labor, das amerikanische Destiny-Modul. Sicher, wenn jetzt Columbus und demnächst das japanische Kibo-Modul oben sind, dann reichen drei Leute nicht, um die Experimente zu betreuen. Aber im Mai nächsten Jahres wird die Crew auf sechs vergrößert. Und das reicht, um die Module auszunutzen. Destiny dient dann nicht mehr als Labor: Die meisten Experimente werden ins Columbus-Labor transferiert. Destiny wird Stauraum, Toiletten, Schlafplätze und Trainingsgeräte beherbergen. Auch werden immer zwei dreisitzige russische Sojus-Kapseln angedockt sein, um die Mannschaft im Notfall evakuieren zu können. Das ist unabhängig davon, was mit den Shuttles passiert.“

„Die ISS adäquat ausnutzen“

Was die Esa-Manager allerdings mehr umtreibt, ist die Frage, wie es denn jetzt mit der europäischen Raumfahrt weitergehen soll. Als Beitrag zur ISS hat Europa eine neuartige unbemannte Versorgungskapsel namens ATV (Automated Transfer Vehicle) entwickelt. Die erste Kapsel, die Jules Verne, soll in der Nacht zum 8. März in einer Ariane-Rakete von Kourou in Französisch-Guayana abheben. Vier weitere sollen folgen bis zur Aufgabe der ISS irgendwann nach 2016. Und dann?

„Für unsere Industrie ist es ein großes Problem, dass wir kein neues Programm haben“, sagt Thirkettle. „Die europäische Raumfahrtindustrie hat phantastische Fähigkeiten, die sie schnell verlieren wird, wenn es kein neues Programm gibt.“ Sehr viel wird daher von einer Konferenz der in den einzelnen Esa-Staaten für Raumfahrt zuständigen Minister abhängen, die Ende November in Den Haag stattfinden wird. Dort muss Jean-Jacques Dordain den Politikern konkrete Vorschläge machen, die sowohl zukunftsweisend als auch finanzierbar sind.

„Ich habe drei Prioritäten“, sagte Dordain in Cape Canaveral unmittelbar nach dem geglückten Start der Atlantis. „Die oberste ist, dass wir die Raumstation adäquat ausnutzen.“ Das ist kein neues Programm, kostet aber trotzdem Geld. So denkt man etwa darüber nach, den Russen Nutzungsrechte abzukaufen, um europäische Astronauten öfter zur ISS zu schicken als nur alle zwei Jahre für sechs Monate wie im gegenwärtigen Arrangement. Dordain gibt freimütig zu, dass dahinter auch sachfremde Motive stehen: „Jeder Mitgliedsstaat möchte eben auch mal seine Astronauten oben haben.“

Esa will den Mars erkunden

Priorität Nummer zwei ist für Dordain der Mars - allerdings nur in Form unbemannter Missionen, vor allem der mobilen Oberflächensonde ExoMars, die nun auf Betreiben der Wissenschaftler zu einer umfangreicheren und damit deutlich teureren Mission erweitert werden soll. „Die europäische Wissenschaft interessiert sich mehr für den Mars als für den Mond“, stellt Dordain angesichts der amerikanischen Mondpläne fest. Der Mond sei nur für bemannte Missionen interessant, aber das sei im Moment noch keine Kernkompetenz der Esa. Dordain möchte eher Europas Stärken bei robotischen Missionen weiter ausgebaut sehen. Eine Marsmission, die Proben zur Erde zurückbringt, ist für ihn das Traumprojekt, auch weil dafür Systeme für automatische Rendezvous-Manöver erforderlich wären, mit denen Europa - dank ATV - nun Erfahrungen sammelt, die sonst weder die Amerikaner noch die Russen haben.

Das alles beantwortet nicht die Frage, wie es denn mit der bemannten Raumfahrt Europas weitergehen soll, die nun mit Columbus in eine neue Phase getreten ist. Auch angesichts des absehbaren Endes der Shuttle-Flüge, nach dem für etliche Jahre allein die Russen in der Lage sein werden, Astronauten zur ISS zu schicken, werden die Stimmen immer lauter, die ein eigenes europäisches Transportsystem für Astronauten fordern. „Es kann mir doch keiner erzählen, dass Europa nicht kann, was sogar die Chinesen schon gemacht haben“, sagt etwa der deutsche Astronauten-Veteran Ulf Merbold. „Und wenn man das Esa-Budget von drei auf fünf Milliarden Euro im Jahr aufstocken würde, dann könnten wir das auch.“

Bemannte Raumfahrt braucht Sicherheitssysteme

Esa-Managern wie Dordain ist das zu forsch. Im Moment habe man noch keinen Überblick darüber, was derlei kosten würde. „Schon allein deshalb werden die Minister kaum in diesem Herbst entscheiden, so ein System zu entwickeln. Aber Schritt für Schritt sollten wir in diese Technologie einsteigen.“

Alan Thirkettle verweist dagegen auf die 1993 endgültig gescheiterten Pläne für einen europäischen Raumgleiter Hermes, an denen er als britischer Raumfahrtingenieur selber beteiligt war. „Das war weder technisch noch finanziell machbar.“ Auch wenn mit der Ariane-5 heute eine Rakete zur Verfügung steht, die Astronauten befördern könnte, glaubt Thirkettle nicht, dass Europa die komplexen Sicherheitsprobleme, die ein bemanntes System aufwirft, bald und mit vertretbarem Aufwand allein lösen könnte.

Verstärkte Zusammenarbeit mit Russland

Außerdem gibt es realistischere Wege: „In letzter Zeit überlegen wir mit den Russen, ob wir uns nicht zusammen an eine Weiterentwicklung der Sojus machen sollten.“ Man könne sich vorstellen, dass eine solche bemannte Rakete dann von Kourou aus startet. Auch ein Arrangement, bei dem in jeder Sojus-Kapsel einer der drei Plätze den Europäern zusteht, kann sich Thirkettle vorstellen. „Das ist keine komplette Autonomie, aber es garantiert uns einen bemannten Zugang zum All.“

Auf welche Lösung auch immer es letztlich hinauslaufen wird: Geld wird es allemal kosten, Geld, von dem Dordain zumindest eine erste Rate bei der Ministerkonferenz im November den Politikern wird aus dem Kreuz leiern müssen. Das Weltraumlabor Columbus, das bis dahin schon erste wissenschaftliche Ergebnisse produziert haben dürfte, wird dabei - zusammen mit der ATV-Kapsel - sein wichtigstes Argument sein. Der deutsche Astronaut Hans Schlegel, der Außenbordeinsätze zur Montage des Weltraumlabors durchführen wird, hat vor dem Start gesagt: „Mit Columbus hat für Europa die bemannte Raumfahrt begonnen.“ Das Ringen um öffentliche Gelder aber eben auch.



Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 10.02.2008, Nr. 6 / Seite 61
Bildmaterial: AP, dpa, F.A.Z., NASA/Bill Ingalls

Astronaut Schlegel im Gespräch

„Zu schön, um wahr zu sein“

Astronaut Hans Schlegel: Beste Aussicht auf die ISS

Hans Schlegel ist vor zwei Tagen aus dem All zurückgekehrt. Im Interview spricht er über das Gefühl bei seinem Außenbordeinsatz, die Rolle des Mondes und die künftigen Aufgaben der Europäer auf der Raumstation.

Columbus inspiziert

„Es ist wie bei einem neuen Auto“

Erste “Schritte“: Hans Schlegel im Inneren des Columbus-Moduls

Die Crew der ISS hat sich im neuen „Zimmer“ der Station umgesehen. Esa-Astronaut Leopold Eyharts war gemäß seinen Aufgaben der erste: „Auf den ersten Blick sieht Columbus gut aus“, meldete er. Es wird aber noch dauern, bis das Labor voll funktionsfähig ist.

Internationale Raumstation

Columbus nun „offiziell“ Teil der ISS

Der letzte Meter: Columbus hat die ISS endlich erreicht

Eigentlich sollten Wissenschaftler schon seit drei Jahren in der Schwerelosigkeit forschen, nun endlich kann man damit beginnen. Das europäische Modul Columbus ist an die ISS montiert worden. Verzögert hatte das Projekt die Shuttle-Katastrophe von 2003.

Forschungslabor Columbus

Einliegerwohnung im Weltall

Das Forschungslabor Columbus erschließt für die Europäer neue Sphären. Europa hat dann zwar kein eigenes Haus im Weltall, aber europäische Astronauten können nach Herzenslust in einer eigenen Wohnung forschen. Und der nächste europäische Beitrag wartet schon: ATV. Von Günter Paul

ISS-Laboratorium „Columbus“

Schöner Zylinder, aber häufig leer

Startklar: Raumfähre Atlantis soll das Weltraumlabor zur ISS fliegen

Mit der „Atlantis“ startet das europäische Laboratorium „Columbus“ zur Internationalen Raumstation. Obwohl der Rumpf des Laborzylinders aus Italien stammt und zahlreiche europäische Firmen am Bau beteiligt waren, ist Columbus ein deutsches Projekt. Von Horst Rademacher, San Francisco

Columbus

Europa forscht im All

Eine Aufriss-Zeichnung zeigt das Labor 'Columbus'

An diesem Donnerstag soll das Forschungslabor Columbus seine Reise zur Raumstation ISS antreten. Schwerpunkt ist dort die Grundlagenforschung, doch die Regierungen hoffen auch auf wirtschaftlich verwertbare Ergebnisse. Von Christian Schubert, Paris

Esa-Astronaut Schlegel

Allseits erfahren wartend auf den Start

Erfahrener Astronaut: Hans Schlegel

Die Nasa hat den Start der „Atlantis“ um einen Tag verschoben. Nun muss Hans Schlegel noch warten. Doch bald geht's los für den deutschen ESA-Astronaut Hans Schlegel. Er wird das europäische Weltraumlabor „Columbus“ an die Internationale Raumstation (ISS) anschließen und in Betrieb nehmen. Von Alfons Kaiser

Columbus

Deutsches Labor im All

Das Forschungslabor „Columbus“ ist das Herzstück der europäischen Beteiligung an der Internationalen Raumstation (ISS). Das knapp sieben Meter lange und 13 Tonnen schwere Modul startet am Donnerstag mit der amerikanischen Raumfähre „Atlantis“ ins All.

Internationale Raumstation

Europas Raumlabor „Columbus“ ist fertig

Blick ins Modul “Columbus“, angedockt an die ISS

Das Raumlabor „Columbus“, Europas Beitrag zur Internationalen Raumstation ISS, ist offiziell der Esa übergeben worden. Ende 2007 soll es ins All gebracht werden. Bundeskanzlerin Merkel unterstützt die Raumforschung.

Esa

„An uns kommt man nicht mehr vorbei“

Neue Ziele im Blick: Esa-Chef Jean-Jacques Dordain

Nach dem Erfolg des „Venus Express“ strotzt die Europäische Raumfahrtagentur vor Selbstbewusstsein. In der Erforschung des Sonnensystems fühlt sie sich in der Führungsrolle. In der Raumfahrt seien die Europäer ein Partner, an dem man nicht mehr vorbeikomme.

Internationale Raumstation (ISS)

Größtes Projekt in der Geschichte der Menschheit

Schönes Schwarzes im All

Der Bau der Internationalen Raumstation (ISS) begann 1998 mit dem unbemannten russischen Modul „Sarja“. Er soll 2010 abgeschlossen sein. Unter der Langzeitbesetzung der Station, die die Erde in einer Höhe von rund 400 Kilometern umkreist, war bislang ein einziger Deutscher.

FAZ.NET-Spezial

Vereintes Europa im All

30 Jahre Esa: Mit der “Ariane“ ging es bergauf

Fast wäre die Esa-Geburt im Frühjahr 1975 an deutschem Widerstand gescheitert. Den französischen Weltraumbahnhof in Kourou wollte Forschungsminister Matthöfer nicht mitfinanzieren. Letztlich gab Bundeskanzler Schmidt 50 Millionen Mark frei.