Columbus

Deutsches Labor im All

05. Dezember 2007 Das Forschungslabor „Columbus“ ist das Herzstück der europäischen Beteiligung an der Internationalen Raumstation (ISS). An Bord des knapp sieben Meter langen und 13 Tonnen schweren Moduls, das an diesem Donnerstag mit der amerikanischen Raumfähre „Atlantis“ ins All starten soll, laufen in fünf standardisierten Schränken Experimente in der Schwerelosigkeit ab - an Zellen, Gewebekulturen, Mikroorganismen und wirbellosen Tieren ebenso wie Grundlagenforschungen zum Knochenaufbau oder Materialprüfung.

Konsortialführer für das 880-Millionen-Euro-Projekt ist EADS Astrium in Bremen, wo an dem Labor zehn Jahre gearbeitet wurde. Die Europäer nutzten die fast dreijährige Verzögerung beim Aufbau der ISS nach dem Unfall der amerikanischen Raumfähre „Columbia“ 2003, um „Columbus“ technisch noch einmal auf den neuesten Stand zu bringen.



Text: FAZ.NET mit Material von AP
Bildmaterial: dpa

 
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