Das F.A.Z.-Institut, PRIME research international und DPRG haben in diesem Jahr zum 6. Mal den Deutschen Image Award als Auszeichnung für das beste Medienimage eines Vorstandes verliehen.
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| Preisträger 2007: Prof. Dr. Wolfgang Reitzle |
Ausgezeichnet wurden Prof. Dr. Wolfgang Reitzle und seine Kommunikationschef Dr. Harry Roegner von der Linde AG für das positive Medienimage in internationalen Meinungsführermedien der letzten 12 Monate.
In der Begründung der internationalen Jury hieß es unter anderem:Reitzle gehört seit 2004 zu den Top-Performern der CEOs im DAX-30-Vergleich. Die beispielhafte Restrukturierung der Linde AG und die Positionierung des Traditionsunternehmens als weltweite Nummer eins bei Industriegasen gehören zu seiner Erfolgsbilanz. Reitzles Entscheidungsstärke und Risikobereitschaft bei der Übernahme des britischen Mitbewerbers BOC sowie sein konsequenter Führungsstil und die Leidenschaft, mit welcher der 'Überflieger' seine Aufgabe verfolgt, sind dabei in hohem Maße für das positive Image in den Medien verantwortlich. Es sei daher kein Zufall, dass Reitzle als Wunschkandidat des Aufsichtsrates für die Nachfolge an der Spitze der Siemens AG galt.
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| Preisträger 2007: Harry Roegner |
Eine so erfolgreiche Positionierung bei internationalen Journalisten kann nur mit einer kontinuierlichen und professionellen Kommunikation gelingen., so die weitere Begründung der Jury. Somit sind der positive öffentliche Imagewandel des Traditionskonzerns Linde hin zu einem Weltmarktführer sowie das hervorragende Image von Reitzle auch ein Verdienst von Kommunikationschef Harry Roegner und seinem Kommunikationsteam. Durch einen intensiven und glaubwürdigen Dialog mit der Öffentlichkeit und ein stringentes Kommunikationsmanagement ist es gelungen, die Anerkennung der führenden Journalisten zu sichern.
Das - für viele Beobachter nicht überraschende - Ergebnis wurde in einem zweistufigen Verfahren ermittelt. Im ersten Schritt erfolgt eine wissenschaftliche Inhaltsanalyse der deutschen und internationalen Meinungsführermedien. Sie wird kontinuierlich durchgeführt von F.A.Z.-Institut und PRIME research International.Weit über 5.000 Medienberichte internationaler Meinungsführermedien wurden hierzu systematisch untersucht. Im zweiten Schritt bewertet eine siebenköpfige internationale Jury die empirischen Daten und wählt dann die Preisträger aus.
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| v.l.n.r. Volker Sach, Dr. Wolfgang Reitzle, Harry Roegner und Dr. Rainer Mathes |
Der Deutsche Image Award wurde im Rahmen der festlichen Gala zum Deutschen PR-Preis 2007 am 14. September im Kurhaus in Wiesbaden überreicht.
Der Preis
Mit dem Deutschen Image Award werden zwei Persönlichkeiten ausgezeichnet: der CEO mit dem besten Medienimage für seine exzellente Managementleistung und der verantwortliche Kommunikationschef für die erfolgreiche kommunikative Vermittlung.
Bewertungsgrundlage sind eine wissenschaftliche Inhaltsanalyse der deutschen und internationalen Meinungsführermedien - durchgeführt vom F.A.Z.-Institut/PRIME research - sowie das Urteil einer internationalen, hochkarätig besetzten Jury.
Preisträger 2006:
Herbert Hainer
Vorstandsvorsitzender, adidas AG
Jan Runau
Leiter Unternehmenskommunikation, adidas AG
Begründungen der Jury:
Der zielstrebige Aufstieg als Vorstandsvorsitzender und die temporeiche und gewinnorientierte Restrukturierung der adidas AG haben Herbert Hainer 2005 und 2006 wichtige Punkte auf der Erfolgs- und Kompetenzskala verschafft. Die erfolgreiche Vermittlung dieses Erfolgsimages ist vor allem dem Kommunikationschef Jan Runau zu verdanken, der mit größter Disziplin und sportlicher Begeisterung die Unternehmenskommunikation leitet.
Die Jury
Professor Dr. Denis Hilton, Universität Toulouse
Dr. Gero Kalt, PRIME research, Mainz
Dr. Rainer Mathes, PRIME research, Mainz
Ulrich Nies, Präsident der Deutschen Public Relations Gesellschaft
Professor Dietrich Ratzke, Lomonossow-Universität, Moskau
Professor Dr. Stephan Ruß-Mohl, Università de la Svizzera Italiana, Lugano
Volker Sach, F.A.Z.-Institut, Frankfurt
Holger Steltzner, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die Preisträger 2002 bis 2005
2005
Dr. Nikolaus Schweickart
Dr. Thomas Gauly
Begründungen der Jury:
Positive Aussagen über Manager sind in den Medien selten geworden. Doch Dr. Nikolaus Schweickart, Vorstandsvorsitzender der ALTANA AG, ist eine bemerkenswerte Ausnahme. Die positive Medienbeurteilung erwächst aus der stringenten Unternehmensführung Nikolaus Schweickarts, die auf langfristiges Denken und Kontinuität ausgerichtet ist. Sie bildet die Grundlage für das seit Jahren dynamische Wachstum von ALTANA und ließ eine außergewöhnliche Innovationskultur reifen. Gemeinsam mit seinem Team vermittelt Thomas Gauly ein Unternehmen, dessen CEO weit über die Unternehmensbilanzen hinaus Verantwortung wahrnimmt.
2004
Dr. Klaus Zumwinkel
Professor Manfred Harnischfeger
Begründungen der Jury:
Mit Beständigkeit und Kontinuität hat Klaus Zumwinkel eine langweilige Behörde zu einem wettbewerbsfähigen, börsennotierten Global Player entwickelt. Von allen DAX-30-CEOs konnte der Deutsche-Post-Chef von 2003 bis 2004 die meisten positiven Medienurteile verzeichnen. Dies war auch das Verdienst der authentischen, konsistenten und glaubwürdigen Kommunikationsstrategie von Manfred Harnischfeger und seinem Kommunikationsteam.
2003
Jürgen Hambrecht
Matthias Hensel
Begründungen der Jury:
Von 2002 bis 2003 hatte kein Topmanager ein besseres Medienimage als BASF-CEO Jürgen Strube und sein Nachfolger Jürgen Hambrecht. Mit einer Kommunikationsstrategie, die kontinuierlichen Wandel und klassische Werte in der Vordergrund rückte, vermittelten Matthias Hensel und sein Kommunikationsteam sehr erfolgreich die exzellenten Managementleistungen sowie den gelungenen Stabwechsel beim Vorstandsvorsitz.
2002
Dr. Wendelin Wiedeking
Anton Hunger
Begründungen der Jury:
Porsche-Chef Wendelin Wiedeking - der CEO mit dem besten Medienimage 2001/2002 - wurde für seine exzellente Management-Leistung und sein Kommunikationschef Anton Hunger für die erfolgreiche kommunikative Vermittlung ausgezeichnet. Ausschlaggebend dafür war eine Kommunikationsstrategie, bei der Erfolgsbilanz und Managementqualität herausgestellt, vor allem aber auch kontroverse politische Positionen besetzt wurden.