Von Jörg Daniels
18. April 2008 Der Regionalliga-Verein FSV Frankfurt hat von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) die Lizenz für die zweite Liga bekommen. Im Fall des Aufstiegs müssen die Bornheimer wirtschaftlich keine Bedingungen erfüllen. Für uns ist das eine Auszeichnung. Das zeigt, dass wir auf einem sehr guten Weg sind und dass wir sehr gut gearbeitet haben“, sagte Manager Bernd Reisig. Organisatorisch indes hätte der Aufstiegsanwärter Auflagen zu erfüllen. Dazu zählen unter anderen die Einstellung neuer Mitarbeiter sowie der Aufbau eines Leistungszentrums. Mit dem möglichen Aufstieg in die zweite Liga werden wir alle Auflagen erfüllen“, kündigte Reisig an.
Unterdessen haben sich die Frankfurter von Trainer Patrick Glöckner getrennt. Der frühere Profi der Frankfurter Eintracht betreute die zweite Mannschaft in der Fußball-Landesliga Süd. Abgelöst wird Glöckner vom Frankfurter Regionalliga-Teammanager Thomas Ernst, der sich der FSV-Reserve“ bis zum Saisonende annimmt. Nach zuletzt nur fünf Punkten aus vier Spielen sieht die Klubführung das neue Saisonziel, den Aufstieg in die Oberliga Hessen, gefährdet.
Wir waren da lange leidenschaftslos. Aber es hängt mit dem sportlichen Erfolg der ersten Mannschaft zusammen, dass wir jetzt hoch wollen. Sonst wäre der ideale Unterbau nicht gegeben“, begründete Manager Bernd Reisig die Entlassung von Glöckner. Zur Zeit nimmt die U 23“ des FSV den vierten Tabellenplatz ein. Nach Einschätzung von Reisig sei es Glöckner nicht gelungen, die Spieler aus der ersten Mannschaft zu integrieren und das Spannungsverhältnis zu lösen“. Die Zeit der Ausreden für die Spieler von oben erklärte der Manager für beendet.
Text: F.A.Z.
Bildmaterial: Michael Hauri
