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Vor der Eröffnungsfeier

Olympische Spiele sollen Kritik verstummen lassen

Mit einer spektakulären Zeremonie werden heute die Olympischen Spiele in Peking eröffnet. Die chinesische Führung und das IOC hoffen, dass mit Beginn der Wettkämpfe die Auseinandersetzungen um Pressefreiheit, Internetbeschränkungen und Luftverschmutzung vergessen werden.

Seit Jahren hat die Partei- und Staatsführung auf Olympia hingearbeitet

China

Bis die Spiele vorbei sind

Um Chinas Rang als Sportnation braucht sich die Parteiführung keine Sorgen zu machen - um ihr Image im Ausland hingegen schon. Von humanistischen oder grünen Spielen ist nicht mehr die Rede, zuletzt stand nur noch die Sicherheit im Vordergrund. Von Petra Kolonko

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Vor der Reise nach Peking

Bush kritisiert Menschenrechtslage in China

Der amerikanische Präsident hat sich kurz vor seinem China-Besuch anlässlich der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele „tief besorgt“ über die Menschenrechtslage im Gastgeberland geäußert. Die Chinesen „verdienen grundlegende Freiheitsrechte“, sagte Bush. Peking wies die Kritik zurück.

Fotografieren wird nicht gern gesehen

Olympische Nervosität

Sicherheit geht über alles

Über Wohl und Wehe der Olympiagäste wachen 80.000 Sicherheitskräfte und 300.000 Kameras. Nichts Unvorhergesehenes soll passieren. Das ungute Gefühl, dass vielen Besuchern vermittelt wird, nimmt die Führung hin: Für die Sicherheit bietet sie alle Kräfte auf. Von Petra Kolonko, Peking

Man darf hoffen, dass die Protestierer nicht zu streng bestraft werden

Proteste in Peking

Chinas Albtraum

Was die Sicherheitskräfte mit aller Macht verhindern wollten, passierte doch: Tibet-Unterstützer entfalteten mitten in Peking Transparente. Allerdings wirkt die Anwesenheit ausländischer Journalisten offenbar mäßigend: Gegen die Demonstranten wurde keine Gewalt angewendet. Von Peter Sturm

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Peking

Proteste kurz vor Beginn der Olympischen Spiele

Auch das enorme Sicherheitsaufgebot in Peking konnte es nicht verhindern: In Sichtweite des Nationalstadions kam es zu einer Protestaktion gegen die chinesische Tibet-Politik. Die Olympische Flamme erreichte dagegen störungsfrei den Platz des Himmlischen Friedens.

Protestaktion vor dem Olympiastadion

Peking

Demonstration beim Fackellauf - Route geändert

Genau solche Aktionen wollte die chinesische Polizei verhindern: Ausländische Studenten haben am ersten Tag des olympischen Fackellaufes durch Peking am Olympia-Park demonstriert. Daraufhin wurde die Route für den Lauf geändert.

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Olympia

Peking aus der Luft

Ohne Smog: Die chinesischen Behörden haben kurz vor Eröffnung der Olympischen Spiele erstmals seit Jahren Luftaufnahmen der Hauptstadt gestattet; natürlich nur unter den strengen Augen der Zensoren. Die Bilder zeigen, wie sich Peking durch die vielen Bauvorhaben für Olympia verändert hat.

Nicht mehr frei zugänglich für Journalisten: Der Tian'anmen

Peking

Tiananmen für Journalisten wieder frei zugänglich

Ausländische Journalisten dürfen während Olympia auf dem Platz des Himmlischen Friedens nun doch 'spontane' Interviews führen. Nach jüngsten Protesten Pekinger Bürger war die Berichterstattung zwischenzeitlich eingeschränkt worden. Indes irritiert das IOC die große Präsenz von Polizei und Militär in der Olympia-Stadt.

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Nach Anschlag im Südwesten Chinas

Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen in Peking

Nach dem tödlichen Anschlag in der Provinz Xinjiang haben die chinesischen Behörden die Sicherheitsvorkehrungen vor den Olympischen Spielen noch einmal verstärkt. Olympische Touristen und Funktionäre bemühen sich um Gelassenheit.

Leser-Debatte

Freuen Sie sich trotzdem auf Olympia?

Wenige Tage vor den pompös inszenierten Olympischen Spielen sorgt der Streit über Pressefreiheit und Zensur für neue Verstimmung zwischen China und dem Westen. Wird sich das Land nun öffnen oder bleibt doch alles beim Alten? Freuen Sie sich trotz allem auf das Sportereignis? Diskutieren Sie mit Redakteuren und Korrespondenten der F.A.Z.

Das Hauptpressezentrum der Spiele in Peking

Nach Protesten

China beendet Blockade der F.A.Z.-Olympia-Reporter

Die Berichterstatter von F.A.Z. und FAZ.NET von den Olympischen Spielen in Peking können wieder über das Internet auf ihr Redaktionssystem zugreifen. Die chinesischen Behörden haben ihre Blockade nach vier Tagen aufgehoben.

Die perfekte Benutzeroberfläche: Der Linglong-Turm

Olympia

Die Angst vor China

Zensur, Tibet, Menschenrechte, Doping - und an fast jeder Ecke ein Soldat: Dass Olympia nach Peking nicht mehr dasselbe sein wird wie vorher, schwant manchem Olympier vor der Eröffnung dieser politischen Spiele. Der Fackellauf ist schon entzaubert, jetzt will China auch im Sport seine Stärke beweisen. Von Michael Horeni, Peking

Jacques Rogge hält sich nun selbst für naiv

Peking 2008

Zu Gast beim Zensor

Hat IOC-Präsident Rogge allen Ernstes geglaubt, dass er China schon zu einem entspannten Umgang mit der Pressefreiheit bewegen werde? Über den Charakter dieses Herrschaftssystems kann niemand im Unklaren gewesen sein. Von Klaus-Dieter Frankenberger

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